PHUKET, THAILAND – Ein Streit um Wasserspiele beim Neujahrsfest endete für einen Einheimischen fast tödlich. Ein Franzose schlug mit einer Wasserpistole so massiv auf den Kopf des Opfers ein, dass der Mann notoperiert werden musste.
Angriff am helllichten Tag
Das Unglück geschah am Abend des 12. April vor einem Einkaufszentrum in Patong. Weerasak Madlee wollte an den wilden Wasserschlachten nicht teilnehmen und bat eine Gruppe Ausländer, ihn trocken zu lassen.
Die Situation eskalierte sofort, als ein Franzose ihm Wasser direkt in die Augen spritzte. Es kam zum Streit, der schnell in blutige Gewalt umschlug.
Schwere Schläge gegen den Kopf
In dem Handgemenge griffen mehrere Personen den 38-jährigen Thailänder an. Er erlitt drei bis vier schwere Schläge mit einer massiven Wasserpistole direkt gegen den Schädel.
Die Verletzungen waren so lebensgefährlich, dass Ärzte ihn sofort am Kopf operieren mussten. Er kämpfte zwei Tage lang im Krankenhaus um seine Genesung.
Zorn über die Ermittlungen
Die Ehefrau des Opfers wandte sich verzweifelt an die Öffentlichkeit, weil die Polizei zunächst nicht handelte. Sie warf den Beamten vor, Ausländer zu bevorzugen und Einheimische wie Menschen zweiter Klasse zu behandeln.
Erst nachdem das Video der Tat im Internet die Runde machte, nahmen die Beamten die Ermittlungen auf. Gestern klickten schließlich die Handschellen bei einem französischen Staatsbürger.
Anschlag oder Notwehr?
Der festgenommene Ausländer wehrt sich nun mit einer Gegenanzeige gegen die schweren Vorwürfe. Er behauptet, Weerasak habe den körperlichen Angriff gestartet und den ersten Schlag geführt.
Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen tatsächlich, wie das spätere Opfer zuerst zuschlägt, bevor die Situation völlig außer Kontrolle gerät. Die Polizei in Patong prüft nun das Videomaterial sehr genau.
Gerechtigkeit für beide Seiten
Die Beamten kündigten an, den Fall ohne Ansehen der Nationalität gründlich zu untersuchen. Der Franzose muss sich nun wegen schwerer Körperverletzung nach dem thailändischen Strafgesetzbuch verantworten.
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Im Netz tobt derweil eine hitzige Debatte darüber, ob der Thailänder das Recht hatte, sich gegen das unerwünschte Bespritzen mit Wasser zu wehren. Viele Menschen im Land fordern harte Strafen für gewalttätige Urlauber.
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