Bangkok, Thailand – Parlamentsmitglieder warnen vor einer Ausbreitung von E‑Zigaretten unter thailändischen Jugendlichen und fordern schärfere Durchsetzung bestehender Gesetze. Sie präsentierten zum Weltnichtrauchertag Zahlen, die einen rasanten Anstieg auf 1,7 Millionen E‑Zigaretten‑Nutzer zeigen, und mahnen zu schnellen Maßnahmen, um Kinder und Jugendliche zu schützen.
Aktion im Parlamentsgebäude zum Weltnichtrauchertag
Am 31. Mai fand im Parlamentsgebäude eine Kampagne unter dem Motto „Stoppt Jugendliche vor Suchtmitteln # Nikotin macht süchtig bis zum Tod“ statt. Organisiert wurde die Aktion vom Sekretariat des Repräsentantenhauses zusammen mit der Thai Health Promotion Foundation und der Action on Smoking and Health Foundation.
Teilnehmer waren Abgeordnete, Senatoren, Parlamentsmitarbeiter, Medienvertreter und die Öffentlichkeit, die mit Botschaften zum Verzicht auf Zigaretten und E‑Zigaretten aufgerufen wurden. Zu den prominenten Teilnehmern zählen Sakontee Phattiyakul, Dr. Veeraphan Suwannamai, Kardee Leowpairat und Noraset Pratyakorn.
Abgeordnete fordern härtere Gesetzesdurchsetzung
Sakontee Phattiyakul rief dazu auf, die vorhandenen Gesetze strikt umzusetzen und punktuelle Anpassungen zu prüfen, damit sie mit neuen Suchtmitteln wie E‑Zigaretten Schritt halten. Er warnte vor den kumulativen Schäden des Rauchens und erklärte: „Rauchen ist ein schleichender Tod durch Ansammlung.“
Er sprach sich dafür aus, staatliche Stellen und Vollzugsbeamte strenger kontrollieren zu lassen und die Ernsthaftigkeit der Durchsetzung zu erhöhen. Sakontee unterstützt zudem Aufklärungsarbeit in Zusammenarbeit mit ThaiHealth und Partnern.
Erschreckende Zuwächse bei E‑Zigaretten
Der stellvertretende Vorsitzende des Senatsgesundheitsausschusses, Dr. Veeraphan Suwannamai, nannte konkrete Zahlen: 1,7 Millionen Menschen ab zehn Jahren dampfen inzwischen E‑Zigaretten, nach etwa 700.000 vor fünf Jahren. Mehr als 73 Prozent der Nutzer sind jünger als 30 Jahre, und rund 400.000 Kinder im Alter von 10–19 Jahren sind betroffen.
Über die Hälfte der E‑Zigaretten‑Nutzer (51 Prozent) seien Neuaufsteiger innerhalb des letzten Jahres, was laut Dr. Veeraphan Alarm schlägt. Die Zahlen untermauern, dass der Konsum gerade bei jungen Menschen rapide zunimmt.
Medizinische Warnungen: Lunge und Krebs
Dr. Veeraphan warnte vor gesundheitlichen Folgen wie Lungenkrankheiten und Krebs und betonte, dass Nikotin keine gesundheitlichen Vorteile habe und das Gehirn zur Abhängigkeit veranlasse. Er sprach sich gegen eine Legalisierung von E‑Zigaretten aus und forderte ein Verbot von Import und Verkauf sowie härtere Strafen.
Er rief die Öffentlichkeit auf, das Angebot nicht auszuprobieren und Jugendliche zu schützen: „Versucht es nicht.“ Die Politiker betonten, E‑Zigaretten könnten gefährliche Chemikalien enthalten, die schwerwiegende Erkrankungen auslösen können.
Prävention über Social Media und Schulen
Als Teil der Prävention unterstützen die Parlamentarier Aufklärungskampagnen über soziale Medien wie TikTok, YouTube und Facebook, um vor allem junge Menschen zu erreichen. Sie betonten die Notwendigkeit, das Bewusstsein für die Gefahren aller Tabakprodukte zu schärfen.
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Gleichzeitig forderten die Verantwortlichen Schulen auf, aufmerksam zu sein und sicherzustellen, dass in der Nähe von Bildungseinrichtungen kein Verkauf und keine Rauchplätze existieren. Ziel ist es, Zugang und Sichtbarkeit von E‑Zigaretten für Kinder und Jugendliche zu reduzieren.
Konkrete Forderungen an Behörden
Die Parlamentarier appellieren an die Behörden, den Import und Verkauf von E‑Zigaretten stärker zu kontrollieren und die Strafen für Verstöße zu verschärfen. Sie verlangen zudem Maßnahmen, um Verkäufe in der Nähe von Schulen zu unterbinden und die Durchsetzung bestehender Verbote zu verbessern. Die Forderungen zielen darauf ab, die schnelle Verbreitung von E‑Zigaretten unter Jugendlichen zu stoppen und die Gesundheit der jungen Bevölkerung zu schützen.
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Verstehe den Artikel nicht. Der Besitz und Verkauf wurde jetzt mindestens vor 10 Jahren verboten. Also sagt es mir,dass Vaterstaat den Verkauf nicht unter kontrolle hat. Warum wird es verboten,weil man keine Steuern darauf bekommt. Natürlich ein Dorn im Auge von den Zigaretten Firmen.