Tragödie in Sri Racha: Dreijähriger stirbt bei Fahrerflucht

Ein rotes Motorrad raste davon, während das Kind leblos am Straßenrand lag. Die Polizei fahndet nach dem Fahrer, doch in Soi Nong Prue fehlt jede Spur. Kann die Suche des verzweifelten Vaters den Schuldigen endlich entlarven?

Tragödie in Sri Racha: Dreijähriger stirbt bei Fahrerflucht
Pattaya News

Sri Racha, Thailand – Ein dreijähriger Junge ist nach einem mutmaßlichen Fahrerflucht-Unfall in Sri Racha gestorben; Rettungskräfte versuchten rund 20 Minuten lang Wiederbelebung, er verstarb später im Queen Sirikit Naval Hospital. Der Junge war beim Spielen nahe einer Baustelle in der Soi Nong Prue-Khao Chi 28 verschwunden, die Polizei sucht nun nach dem Fahrer eines roten Motorrads, das mit hoher Geschwindigkeit in die Seitenstraße gefahren sein soll.

Wie das Kind gefunden wurde

Am 26. Mai gegen 8:30 Uhr suchte der Vater seinen Sohn, nachdem dieser beim Spielen plötzlich nicht mehr auffindbar war und rannte schließlich in Richtung der Soi Nong Prue-Khao Chi 28. Er fand den Dreijährigen regungslos am Straßenrand liegen und alarmierte Nachbarn.

Der Vater arbeitet auf einer nahegelegenen Baustelle; der ältere Bruder des Jungen, etwa zehn Jahre alt, hatte zuvor mit ihm gespielt. Die Mutter erlitt einen Schock und brach zusammen.

Rettungskräfte und Reanimationsversuch

Helfer der Pure Ying Thai Foundation trafen ein und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen; Sanitäter führten rund 20 Minuten lang Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Anschließend brachte ein Rettungswagen das Kind ins Queen Sirikit Naval Hospital, wo es später für tot erklärt wurde.

Der Junge war thailändischer Staatsbürger und etwa drei Jahre alt. Trotz der schnellen Hilfe konnte sein Leben nicht gerettet werden.

Vater beschreibt den Fund

Der Vater, Somchai Poonkhunthod, sagte, sein Sohn sei in der Nähe seines Arbeitsplatzes gespielt und plötzlich verschwunden. Er schilderte: „Ich habe kein Geräusch eines Zusammenstoßes gehört. Als ich ihn fand, war er für einen Moment noch bei Bewusstsein, wurde dann aber still. Ich rief sofort Nachbarn zu, um Hilfe zu rufen.“

Die Mutter des Kindes sei im fünften bis sechsten Monat schwanger und brach beim Bekanntwerden der Nachrichten zusammen; Nachbarn kümmerten sich um sie. Die Familie steht unter Schock über den plötzlichen Verlust.

Zeugen und Videobeweise fehlen

Zeugen berichten, niemand habe den Aufprall direkt gesehen; offenbar existieren in der unmittelbaren Umgebung keine Überwachungskameras, die den Zusammenstoß aufgezeichnet hätten. Das erschwert die Rekonstruktion des Ablaufs.

Die Angaben zu Augenzeugen beschränken sich auf Beobachtungen kurz vor dem Verschwinden des Jungen; konkrete Aufnahmen des Unfalls liegen den Ermittlern nicht vor.

Verdächtiges rotes Motorrad

Zeugen sagten aus, zur Unfallzeit habe ein rotes Motorrad mit hoher Geschwindigkeit in die Soi hineingefahren; die Polizei wertet dies als möglichen Verdachtsmoment für Fahrerflucht. Es ist allerdings nicht zweifelsfrei geklärt, ob dieses Fahrzeug tatsächlich in den tödlichen Zusammenstoß verwickelt war.

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Die Identität des Fahrers ist bislang unbekannt; die Ermittler prüfen Hinweise und Spuren in der Gegend, um das Motorrad und seinen Fahrer zu finden.

Polizei und Dorfvorsteher vor Ort

Die örtliche Polizei der Nong Kham Station inspizierte den Tatort gemeinsam mit dem Dorfvorsteher Parivat Chanla und sammelt Beweise. Beamte und Behörden arbeiten die Zeugenaussagen auf und sichern Spuren entlang der Soi.

Die Polizei ermittelt weiter, um den Fahrer zu identifizieren und festzunehmen.

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Quelle: Pattaya News

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