THAILAND – Das Nationale Büro für Wasserressourcen warnt vom 6. bis 9. August in 27 Provinzen vor Sturzfluten und Überschwemmungen. Gleichzeitig erwartet das Wetteramt in mehreren Regionen starken bis sehr starken Regen sowie hohen Seegang in der Andamanensee und im Golf von Thailand.
27 Provinzen unter Beobachtung wegen Überflutungen
Die Warnung gilt für den Zeitraum vom 6. bis 9. August. In vielen Gebieten kann starker Regen zu Sturzfluten und abfließendem Gebirgswasser führen.
Gefährdet sind vor allem Hanglagen nahe Wasserläufen und tiefliegende Gebiete. Das Wetteramt gab dazu die Warnung Nummer 1 vor starkem Regen und hohem Seegang heraus.
Andamanensee und Golf mit hohem Seegang
In der nördlichen Andamanensee erreichen die Wellen zwei bis drei Meter, bei Gewittern mehr als drei Meter. In der südlichen Andamanensee und im oberen Golf von Thailand werden etwa zwei Meter erwartet, bei Gewittern mehr als zwei Meter.
Schiffsführer sollen vorsichtig navigieren und Gewittergebiete meiden. Kleine Boote in der nördlichen Andamanensee sollen im Hafen bleiben, da der Seegang zunimmt.
Nordosten mit sehr starkem Regen
Im Nordosten treten im Großteil der Region Gewitter auf. Stellenweise fällt starker Regen in Nong Khai, Udon Thani, Sakon Nakhon, Kalasin, Mukdahan, Yasothon, Amnat Charoen und Ubon Ratchathani; in Teilen von Bueng Kan und Nakhon Phanom kann der Regen sehr stark ausfallen.
Die Temperaturen liegen morgens bei 23 bis 27 Grad und steigen auf 29 bis 34 Grad. Der Südwestwind erreicht 10 bis 20 Kilometer pro Stunde.
Norden und Zentrum erwarten Gewitter
Im Norden gibt es in weiten Teilen Gewitter. Starker Regen ist stellenweise in Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lampang, Phayao, Phrae, Nan, Uttaradit, Phitsanulok und Phetchabun möglich.
Im Zentrum werden Gewitter in weiten Teilen und stellenweise starker Regen erwartet, vor allem in Nakhon Sawan, Lop Buri, Saraburi, Phra Nakhon Si Ayutthaya, Kanchanaburi, Ratchaburi und Nakhon Pathom. Im Norden werden 23 bis 27 Grad am Morgen und 32 bis 35 Grad am Nachmittag erreicht, im Zentrum 24 bis 27 sowie 34 bis 36 Grad.
Ostküste mit Regen und zwei Meter hohen Wellen
Im Osten kommt es in weiten Teilen zu Gewittern und stellenweise zu starkem Regen in Nakhon Nayok, Prachin Buri, Chanthaburi und Trat. Der Südwestwind weht mit 20 bis 35 Kilometern pro Stunde.
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Vor der Ostküste erreichen die Wellen etwa zwei Meter, bei Gewittern mehr als zwei Meter. Die Temperaturen liegen zwischen 24 und 28 Grad am Morgen sowie 31 und 35 Grad am Nachmittag.
Südthailand: Westküste stärker betroffen
An der Westküste an der Andamanensee werden in weiten Teilen Gewitter und stellenweise starker Regen in Ranong, Phang Nga, Phuket und Krabi erwartet. Von Phang Nga nordwärts weht der Südwestwind mit 20 bis 40 Kilometern pro Stunde, die Wellen erreichen zwei bis drei Meter und bei Gewittern mehr als drei Meter.
Von Phuket südwärts werden etwa zwei Meter hohe Wellen erwartet, bei Gewittern mehr als zwei Meter. An der Ostküste Südthailands sind Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Pattani, Yala und Narathiwat von stellenweise starkem Regen betroffen; dort liegen die Wellen bei etwa einem Meter, küstenfern bei ein bis zwei Metern und bei Gewittern über zwei Metern.
Bangkok bleibt von Gewittern nicht verschont
In Bangkok und Umgebung kann es in weiten Teilen zu Gewittern und stellenweise zu starkem Regen kommen. Die Temperaturen liegen bei 26 bis 28 Grad am Morgen und 33 bis 35 Grad am Nachmittag.
Der Südwestwind erreicht 10 bis 25 Kilometer pro Stunde. Ursache der Wetterlage ist ein Monsuntrog über Nordthailand und Laos, der in ein Tiefdruckgebiet vor der Küste Nordvietnams mündet; zugleich nimmt der Südwestmonsun über Thailand, der Andamanensee und dem Golf von Thailand zu.
Taifun „Dolphin“ zieht an Thailand vorbei
Der Taifun „Dolphin“ bewegt sich in Richtung Japan und China. Nach der aktualisierten Zugbahn des Wetteramts erreicht der Wirbelsturm Thailand nicht.
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Die Wettervorhersage gilt für die nächsten 24 Stunden. Für die Zeit vom 6. bis 9. August bleibt die Warnung vor Starkregen, Sturzfluten und Überschwemmungen in 27 Provinzen bestehen.


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