BANGKOK, THAILAND – Der Meteorologische Dienst hat am 17. Mai 2026 die Warnung Nr. 10 vor anhaltendem Starkregen, Sturzfluten und starkem Wellengang herausgegeben. Betroffen sind zahlreiche Provinzen von Norden über Zentral- und Ostthailand bis zur Südwestküste; Bootsführer und Anwohner werden zur erhöhten Vorsicht aufgefordert. Ursache ist ein starker Südwestmonsun über der Andamanensee und dem Golf von Thailand, außerdem wird ab 19. Mai eine Verstärkung durch ein Tiefdruckgebiet in der Mataban‑Bucht erwartet.
Landesweite Lage und Gültigkeit der Warnung
Die Warnung Nr. 10 gilt ab dem 17. Mai und ist zunächst bis zum 18. Mai 18:00 Uhr ausgegeben. Der Meteorologische Dienst empfiehlt, die öffentlichen Durchsagen und Aktualisierungen zu verfolgen.
Die Behörde warnt vor starkem bis sehr starkem Regen mit der Gefahr von Sturzfluten, Überschwemmungen und Erdrutschen, besonders an Berghängen, entlang von Flussläufen und in tiefliegenden Gebieten. Außerdem weist der Dienst auf gesundheitliche Risiken bei unwetterartigem Wetter hin.
Südwestküste und obere Andamanensee: Sehr starke Regenfälle und hohe Wellen
Für die Westküste – namentlich die Provinzen Ranong und Phang Nga – wird sehr starker Regen erwartet. In der oberen Andamanensee treten Wellen von 2–3 Metern auf, in Gewittergebieten können sie über 3 Meter steigen.
Bootsführer werden ausdrücklich zur Vorsicht gemahnt; kleine Boote in der oberen Andamanensee sollen nicht auslaufen. Ab Phuket nördlich werden die Südwestwinde bis 20–40 km/h erwartet.
Südliche Ostküste und Golf von Thailand: Gewitter, Wellen und Wind
An der Ostküste und im oberen Golf sind Provinzen wie Phuket, Krabi, Trang sowie Phetchaburi, Prachuap Khiri Khan, Chumphon und Surat Thani betroffen. Das Meer zeigt an der Ostseite meist 1–2 Meter hohe Wellen; in Gewitterzellen steigen sie über 2 Meter.
Für die östlichen Küstenprovinzen werden Südwestwinde mit 15–35 km/h erwartet; Bootsverkehr und Badegäste sollten die Warnungen beachten. In Gewittergebieten können Wind und Wellen schnell zunehmen.
Norden und Nordosten: Stellenweise Gewitter und starker Regen
Im Norden sind stellenweise Gewitter und starker Regen möglich, betroffen sind unter anderem Chiang Rai, Phayao, Nan, Tak, Kamphaeng Phet, Uttaradit, Phitsanulok und Phetchabun. Die Nächte liegen bei etwa 24–26 °C, am Tag steigen die Werte bis 35–38 °C in Teilen des Nordens.
In der Nordostregion erwartet der Meteorologische Dienst, dass der Großteil der Region von Gewittern und stellenweisem Starkregen betroffen ist; dazu gehören Provinzen wie Loei, Nong Khai, Udon Thani, Nakhon Phanom und Ubon Ratchathani. Südwestwinde bringen weiterhin feuchte Luftmassen.
Zentralregion und Bangkok: Gewitterwarnung und Starkregen
Für die Zentralregion, inklusive Bangkok und Umgebung, werden Gewitter in weiten Teilen mit stellenweisem starken Regen vorhergesagt. Betroffene Provinzen sind unter anderem Nakhon Sawan, Uthai Thani, Lopburi, Saraburi, Kanchanaburi und Ratchaburi.
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Temperaturen liegen in der Hauptstadt zwischen etwa 26 und 38 °C; die Winde kommen meist schwach bis mäßig aus Südwest mit rund 10–20 km/h. Anwohner sollten lokale Durchsagen zur Wasserlage im Auge behalten.
Ausblick 19.–22. Mai, Kontakte und nächste Schritte
Vom 19. bis 22. Mai rechnet der Meteorologische Dienst mit einer Zunahme der Regenfälle, da sich ein Tiefdruckgebiet in der Mataban‑Bucht (Myanmar) voraussichtlich intensiviert. Dann können sich starke bis sehr starke Regenfälle auf weite Teile Thailands ausweiten.
Aktuelle Informationen gibt es auf der Website des Meteorologischen Dienstes und telefonisch unter 0-2399-4012-13 oder 1182.



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