Isaan: Österreicher wird Mönch

🌏 Von Wien nach Wat Pa! Ein Mann aus Österreich lässt alles zurück und tritt in Thailand ins Kloster ein – Für wen will er Verdienste sammeln?

Isaan: Österreicher wird Mönch
Facebook/ แอ้นชนข่าว
Google Werbung

Rührende Geste in Thailand! Österreicher wird Mönch zu Ehren der Königin

In einer bewegenden Zeremonie in der beschaulichen Provinz Kalasin im Isaan hat ein Mann aus Österreich die orangefarbene Robe angelegt und ist für sieben Tage dem buddhistischen Mönchsorden beigetreten. Seine Motivation ist so außergewöhnlich wie tiefgründig: Er möchte mit seiner Ordination verdienstvolle Handlungen sammeln und diese Ihrer Majestät Königin Sirikit, der Königinmutter, widmen. Dieser ergreifende Akt der Hingabe eines Europäers hat in den thailändischen Sozialen Medien eine Welle der Begeisterung und des Respekts ausgelöst.

Massenzeremonie im Zeichen der Königinmutter

Die Ordination fand am 31. Oktober im Wat Pa Sok Thep Sathit im Bezirk Kamalasai statt. Der Tempel hatte zu einer Massenzeremonie eingeladen, bei der insgesamt 21 Männer zu Mönchen ordiniert wurden, um gemeinsam Verdienst für die hochverehrte Königinmutter zu erwirken. Unter den Teilnehmern war der Österreicher ein besonderer Blickfang. 

Laut einem Bericht von Hone Krasae war der Mann bereits vor einem halben Jahr mit seiner Partnerin zu Besuch in dem Tempel gewesen und war von dem Abt, Phra Ajahn Suchip, zutiefst beeindruckt worden. Damals erfuhr er von der geplanten Zeremonie und traf eine folgenschwere Entscheidung: Er würde aus Europa zurückkehren, um daran teilzunehmen.

Isaan: Österreicher wird Mönch
Facebook/ แอ้นชนข่าว

So lief die ergreifende Ordination des Europäers ab

Während der Zeremonie, die von traditionellen Ritualen geprägt war, zeigte der Österreicher seinen tiefen Ernst. In einer ergreifenden und ungewöhnlichen Szene rezitierte er die buddhistischen Lehrsätze und Gebete nicht auf Pali oder Thai, sondern in Englisch. Diese Geste unterstrich die Universalität der buddhistischen Lehre und berührte alle Anwesenden. 

Der Ausländer gab bekannt, dass er für sieben Tage im Kloster bleiben wird, um die buddhistischen Lehren intensiv zu studieren und zu vertiefen. Diese Zeit der Zurückgezogenheit und Meditation dient ihm nicht nur zur persönlichen Einkehr, sondern bleibt ganz im Zeichen der verdienstvollen Widmung an die verstorbene Königin Sirikit.

Thailands Netz ist begeistert von dem Glaubenstouristen

Die Nachricht von dem österreichischen Mönch verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Thailand. In den Kommentarspalten der Online-Nachrichtenseiten überschlugen sich die thailändischen Nutzer vor Begeisterung und Anerkennung. Viele User dankten dem Mann für seine respektvolle Geste und seine tiefe Zuneigung zu Thailand und der königlichen Familie. Sie wünschten ihm von Herzen Erfolg auf seinem spirituellen Weg. 

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Einige zeigten sich auch angenehm überrascht, dass ein Ausländer aus so weiter Ferne anreist, um an einer solch traditionellen Zeremonie teilzunehmen und sich so intensiv mit der thailändischen Kultur und Religion auseinanderzusetzen. Sein Einsatz wurde als ein starkes Zeichen des globalen Buddhismus gewertet.

Isaan: Österreicher wird Mönch
Facebook/ แอ้นชนข่าว

Thailand – Ein Magnet für spirituell Suchende aus aller Welt

Der Österreicher ist bei weitem nicht der erste Ausländer, der in Thailand den Weg in den Tempel sucht. Ein prominentes Beispiel ist der indische Schauspieler Gagan Malik, der 2022 für vier Monate Mönch in Bangkok wurde. Noch bekannter ist der englische Mönch Ajahn Jayasaro, der sich bereits 1979 ordinieren ließ, später Abt des internationalen Klosters Wat Pah Nanachat wurde und sogar die thailändische Staatsbürgerschaft erhielt. 

Diese Fälle zeigen, dass Thailand mit seiner authentischen und lebendigen buddhistischen Tradition ein wichtiges Zentrum für spirituell Suchende aus der ganzen Welt bleibt. Der Österreicher aus Kalasin ist nun die neueste und eine besonders rührende Geschichte dieser Art.

💬 Diskussion: Was meinst du dazu?

🕊️ „Ein Farang im Dienst des Glaubens“

Ein Mann aus Österreich reist nach Kalasin, um Mönch zu werden – nicht aus Neugier, sondern aus tiefer Verehrung für Thailands Königinmutter. Sieben Tage lang lebt er im Tempel, meditiert und widmet seine Verdienste Ihrer Majestät. Viele Thais loben seinen Respekt und seine Aufrichtigkeit – ein Zeichen, dass Glaube keine Grenzen kennt.
👉 Wie siehst du das – echte Hingabe oder symbolischer Akt? Schreib’s unten in die Kommentare!

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: The Thaiger

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.