KRABI, THAILAND – Ein 48-jähriger Tourist aus Südkorea ist beim Schwimmen mit seinem Kind vor Railay Beach nahe Krabi ertrunken. Ranger des Nationalparks und ein Ärzte-Team versuchten über längere Zeit, den Mann zu reanimieren, konnten sein Leben jedoch nicht retten.
Ablauf des Unglücks
Der Vorfall ereignete sich am 22. Februar gegen 15 Uhr, als der Mann mit seinem Kind im Meer vor dem bei Urlaubern beliebten Strand von Railay schwamm.
Ranger des Hat Noppharat Thara–Mu Ko Phi Phi Nationalparks wurden alarmiert, zogen den bewusstlosen Mann aus dem Wasser und übergaben ihn einem herbeigerufenen medizinischen Team.
Rettungsversuch und Kliniktransport
Die Helfer brachten den Touristen über den Nam Mao Pier aufs Festland, um ihn im Wattanapat Hospital medizinisch zu versorgen.
Während der gesamten Überfahrt führten medizinische Kräfte CPR durch, doch der Mann verstarb, bevor er das Krankenhaus erreichte.
Herkunft der Familie und Ermittlungen
Die Polizei gab an, dass der Mann, identifiziert als Lee Juhyun, mit seiner Frau und seinem Kind im Rahmen einer 60-tägigen visafreien Einreise in das Königreich gekommen war.
Die Familie hatte zunächst in einem Hotel im Unterbezirk Ao Nang eingecheckt und war anschließend mit einem Longtail-Boot nach Railay Beach gefahren, wo es zu dem Unglück kam.
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Obduktion und Reaktion der Angehörigen
Eine Obduktion bestätigte nach Angaben der Behörden Ertrinken als Todesursache des 48-Jährigen.
Die Ehefrau des Verstorbenen erhob keine weiteren Einwände gegen die festgestellte Todesursache, und der Leichnam wird im Krabi Hospital aufbewahrt, bis die Überführung nach Südkorea für die Bestattungszeremonie organisiert ist.
Kritik an Einsatzzeiten und Zeugenaussagen
Ein ausländischer Augenzeuge erklärte in einem Kommentar zu einem Bericht des Senders Workpoint News, er und seine Familie hätten den Vorfall von Beginn an beobachtet und den Eindruck gehabt, dass medizinisches Personal erst rund 15 Minuten nach der Bergung aus dem Wasser eingetroffen sei.
Nach seinen Schilderungen halfen Strandbesucher gemeinsam mit einigen Rangern, den Mann aus dem Meer zu ziehen und Wiederbelebungsversuche zu starten, doch trotz dieser Bemühungen konnte Lee nicht gerettet werden.
Weitere Zwischenfälle an Railay Beach
Railay Beach war bereits im Januar Schauplatz eines weiteren schweren Zwischenfalls, bei dem ein britischer Tourist bei einem Gleitschirmunfall verletzt wurde.
Sein Schirm hatte sich in Felsen und Bäumen an einer Klippe verfangen, sodass der Mann rund 60 bis 70 Meter über dem Boden hing, bevor Ranger und Rettungskräfte ihn befreien und mit einer Beinverletzung ins Krankenhaus bringen konnten.
Jüngster Ertrinkungsfall vor Jomtien Beach
Zu den jüngsten Ertrinkungsfällen in der Region zählt auch ein Vorfall vom 9. Februar, bei dem der Leichnam einer ausländischen Frau im Meer vor Jomtien Beach bei Pattaya gefunden wurde.
Laut einem lokalen Bericht wurde angenommen, die Frau könne Russin sein, doch da keine Dokumente aufgefunden wurden und die genaue Todesursache noch untersucht wird, ist ihre Identität bislang ungeklärt.



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