Teures Öl, leere Büros: Thailand schickt seine Beamten ins Homeoffice

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Teures Öl, leere Büros: Thailand schickt seine Beamten ins Homeoffice
Symbolbild - Gemini AI

BANGKOK, THAILAND – Die Krise im Nahen Osten zwingt Thailands Kabinett zu drastischen Schritten. Um Strom zu sparen, arbeiten Beamte ab sofort von zu Hause aus. In den Ministerien fallen zudem die Krawatten, während die Temperaturen steigen.

Krise zwingt Kabinett zum Handeln

Der Konflikt im Nahen Osten treibt die weltweiten Energiepreise in die Höhe. Deshalb zog Thailands Kabinett am 10. März die Notbremse. Es verordnete tausenden Staatsdienern den sofortigen Wechsel an den heimischen Schreibtisch.

Ämter halten den Betrieb aufrecht

Gleichzeitig bleiben die Türen für Bürger offen. Ämter, die direkten Kontakt zum Volk pflegen, arbeiten normal weiter. Wer einen neuen Pass braucht oder Steuern zahlt, merkt von dem verordneten Sparkurs vorerst nichts.

Minister schwitzen für das Staatsbudget

Dennoch ändert sich der Alltag in den Ministerien drastisch. Politiker und Beamte legen ihre Anzüge ab und erscheinen in legerer Garderobe zum Dienst. Sogar bei der jüngsten Kabinettsrunde verzichteten alle auf formelle Sakkos.

Denn das Land drosselt den Stromverbrauch spürbar. Alle staatlichen Gebäude müssen ihre Klimaanlagen auf exakt 26 Grad Celsius einstellen. Das spart massiv Strom, bringt das Personal im tropischen Klima aber ordentlich ins Schwitzen.

Staat streicht teure Dienstreisen

Auch außerhalb der Landesgrenzen zieht der Staat die Zügel an. Beamte dürfen bis auf Weiteres keine teuren Trips ins Ausland mehr antreten. Nur wer zwingend an wichtigen globalen Treffen teilnimmt, bekommt noch ein Flugticket.

Hochschulen pausieren im leeren Hörsaal

Währenddessen blicken die Hochschulen entspannt auf die neuen Regeln. Wissenschaftsminister Surasak Phancharoenworakul erklärte, dass die Institute aktuell ohnehin pausieren. Die verwaisten Campus-Gelände verbrauchen somit kaum Energie.

Bevor das neue Semester startet, will sein Ressort die Lage neu bewerten. Erst dann klärt sich, ob auch Professoren und Studenten von zu Hause aus lehren und lernen müssen, wie das englischsprachige Blatt The Nation berichtet.

Erleben wir das Ende des Überflusses?

Thailands harte Schritte zeigen, wie schnell geopolitische Funken auf den asiatischen Alltag überspringen. Wenn selbst ein Schwellenland seine Büros in den Sparmodus zwingt, offenbart das, wie verwundbar die Welt wirklich ist. Wann folgen europäische Staaten diesem strengen Beispiel?

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Quelle: Asean Now

Ein Kommentar zu „Teures Öl, leere Büros: Thailand schickt seine Beamten ins Homeoffice

  1. Eigentlich ist es schon erstaunlich. Da wissen wir seit vielen Jahrzehnten, dass der Nahe Osten ein riesiges Pulverfass wäre. Und über alle die Zeit haben wir es trotz diverser Warnschüsse schlichtweg ignoriert. Hat ja auch lange wie geschmiert, meistens ganz gut funktioniert. Da hat es schon zwei besondere Kriegsherren gebraucht, die aus ganz simplen, rein persönlichen Gründen die Lunte nun angezündet haben.
    Um mich nicht misszuverstehen, wenn es denn das Ziel gewesen wäre das Massenmörder Regime in Teheran von der Macht zu vertreiben, hätte es ja noch wenigstens einen Sinn gehabt. Selbst wenn es nur gewesen wäre, den Iran wirklich daran zu hindern Atomwaffen zu produzieren vielleicht auch noch. Dann könnte man ja wenigstens noch darüber diskutieren ob man dazu wirklich die Lunte am erwähnten Pulverfass anzünden musste, oder ob es dafür nicht auch andere Wege hätte geben können.
    Aber nein, keine hehren Ziele, nicht mal vorgeschoben. Als Bayer und damit auch Deutscher mit einem intakten Geschichtswissen verbeiße ich mir Vermutungen und Unterstellungen was einen Netanjahu wirklich antreibt. Was den Methusalem in Washington D.C., einen mehrfachen Bankrotteur und verurteilten Straftäter allerdings angeht, ist das in meinen Augen geradezu offensichtlich. Dem war bekannt, dass die „versehentlich“ zurückgehaltenen, ihn belastenden Teile der Epstein-Akten veröffentlicht werden mussten. Da reichte nicht mehr nur beispielsweise Okkupationspläne für Grönland zum Thema zu machen. Da musste schon stärkerer Tobak her.
    Bislang brennt und zischt noch immer nur die Lunte. Die Amis verballern dafür täglich ein paar Milliarden US $, die sie gar nicht haben, sondern sich wieder beim Rest der Welt „leihen“ wollen und noch steht der große Knall damit möglicherweise erst noch bevor. Wie man diesen Kriegsherrn noch stoppen könnte? Keine Ahnung! Schon vor seinem Amtsantritt gab es die düstere Prognose, dass er das Potenzial hätte die Weltwirtschaft zu zerstören. Mit etwas Glück zumindest. Mit etwas Pech überlebt es die Menschheit nicht. Dass er noch fast ¾ Restlaufzeit mit dem Finger auf dem roten Knopf hat, lässt alle Optionen offen.
    Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

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