BANGKOK, THAILAND â In Thailands SupermĂ€rkten und Tante-Emma-LĂ€den ziehen die Preise fĂŒr Palmöl und Trinkwasser deutlich an, wie der GroĂ- und Einzelhandel berichtet. Auslöser sind steigende Energie- und Verpackungskosten sowie Verwerfungen durch den Konflikt im Nahen Osten.
Palmöl-Sprung trifft KĂŒchen und GarkĂŒchen
Somchai Phorrattanajaroen, Ehrenberater der Thai Wholesale and Retail Association, sagte, Hersteller hĂ€tten in der vergangenen Woche die GroĂhandelspreise fĂŒr Palmöl in allen GröĂen und Verpackungen erhöht.
Bei der 1-Liter-Flasche stieg der Abgabepreis laut Verband um 7 bis 8 Baht von 41 Baht auf 48 bis 49 Baht, wodurch der Ladenpreis nach Handelsaufschlag inzwischen bei 50 bis 51 Baht je Flasche liege.
Warum plötzlich wieder Konkurrenz um Palmöl entsteht
Als Grund nennen die Produzenten eine stark gestiegene Palmöl-Nachfrage im Zuge geplanter staatlicher MaĂnahmen zur Biokraftstoff-Beimischung.
Die Energiebehörden bereiteten demnach vor, den Biodiesel-Anteil von B5 auf B7 anzuheben, was laut den Angaben bis 14. MÀrz wirksam werden sollte und den Wettbewerb um Palmöl-BestÀnde zwischen Kraftstoffhandel und Speiseölproduzenten verschÀrfe.
Schluss mit Rabatten nach der B7-Ansage
Somchai verwies darauf, dass es in den Monaten Januar und Februar wegen der saisonal höheren Palmfrucht-Ernte viele Sonderangebote gegeben habe.
Nach der politischen B7-AnkĂŒndigung seien diese Aktionen jedoch beendet worden, und die Hersteller hĂ€tten zeitgleich die neuen GroĂhandelspreise durchgesetzt, sodass Palmöl im Einzelhandel nun vielerorts die 50-Baht-Marke ĂŒberschreite.
Trinkwasser wird im Pack teurer
Auch bei abgefĂŒlltem Wasser meldete der Verband eine Preisrunde: Hersteller hĂ€tten im GroĂhandel die Konditionen fĂŒr HĂ€ndler angehoben.
Betroffen sei vor allem lokales Flaschenwasser in der gĂ€ngigen 500-ccm-GröĂe, dessen GroĂhandelspreis pro Pack um 5 Baht von 20 auf 25 Baht gestiegen sei.
Plastik, Ălpreis und Diesel drĂŒcken auf die Kalkulation
Die Wasserproduzenten begrĂŒndeten den Schritt mit höheren Kosten fĂŒr Kunststoffgranulat zur Herstellung der Verpackungen, die den globalen Ălpreisen folgten.
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ZusÀtzlich seien die Logistikkosten gestiegen, weil auch der Transport mit Diesel teurer geworden sei.
5-Baht-Snacks geraten aus dem Sortiment
Ein weiterer Effekt zeigt sich bei abgepackten Knabbereien: Besonders bei TĂŒten-Snacks fĂŒr 5 Baht hĂ€tten Hersteller den HĂ€ndlern signalisiert, Produktion und Vertrieb einzustellen.
BegrĂŒndet werde das mit fehlender Wirtschaftlichkeit, da die Preise fĂŒr das Kunststoffmaterial der Verpackungen zuletzt so stark angezogen hĂ€tten, dass das Niedrigpreisformat nicht mehr kostendeckend sei.
Deine Meinung
Sind die aktuellen PreisaufschlĂ€ge fĂŒr Grundartikel wie Kochöl und Wasser fĂŒr Haushalte und Reisende noch nachvollziehbar, oder braucht es schnellere GegenmaĂnahmen bei Energie- und Verpackungskosten?
Welche Preissteigerungen fallen im Alltag vor Ort besonders auf, und wo wird bereits an QualitĂ€t, PackungsgröĂe oder Sortiment gedreht?



Ich habe seit 6 Jahren kein Wasser in Plastikflaschen mehr gekauft. Da gibt es wesentlich bessere, preiswertere, gesĂŒndere und umweltschonendere AlternativenâŠ!
Eben, eine Pfandkiste Chrystal Wasser mit 24 Glasflaschen kostet 75 Baht.
Brauche ich nicht! In meiner Residenz in Hua Hin gibtâs Trnkwasser aus der LeitungâŠ
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Sorry was hat das mit dem Bericht zu tun
na dann keim los prost
Harrycanđ„đ€Ł