PATTAYA, Thailand – Die Touristenpolizei und mehrere Behörden haben am 21. Mai im Marine Office am Laem Bali Hai Pier ein Maßnahmenpaket zur Verschärfung der Sicherheit im Meerestourismus beschlossen, um das Vertrauen thailändischer und internationaler Besucher zu stärken. Vertreter der Tourist Police Division 2, des Bezirks Banglamung, der Stadt Pattaya sowie Marine- und Sicherheitsbehörden trafen sich mit privaten Bootsbetreibern, um gemeinsame Regeln und Kontrollen festzulegen.
Wer beim Treffen dabei war
Teilnehmer waren Beamte der Tourist Police Division 2, Vertreter des Bezirks Banglamung und der Stadt Pattaya, Mitarbeiter des Marineamtes sowie Behörden aus dem Schifffahrts- und Sicherheitsbereich. Zudem nahmen das Tourismus- und Sportamt von Chonburi, das Marine-Sicherheitskommandozentrum, die Polizeistation Pattaya und private Bootsbetreiber teil.
Das Treffen fand im Marine Office am Laem Bali Hai Pier statt und wurde als gemeinsame Operation zur Verbesserung der Sicherheitsstandards und zur Koordination der Behörden bezeichnet. Ziel ist, kontrollierte Abläufe für Fähren, Ausflugsboote und andere Meerestour-Angebote durchzusetzen.
Strengere Inspektionen für Passagierboote
Als Kernmaßnahme sind künftig verstärkte Kontrollen von Passagierbooten vorgesehen, darunter Überprüfungen von Lizenzen, Registrierungsdokumenten und den Qualifikationen der Kapitäne. Behörden wollen das Erscheinungsbild und die Formalien der Anbieter systematisch prüfen.
Die Kontrollen sollen regelmäßiger stattfinden und sollen sicherstellen, dass nur gesetzeskonform registrierte Boote Personen befördern. Unregelmäßigkeiten werden laut Beschluss künftig intensiver geahndet.
Alkohol- und Drogentests für Bootsführer
Bootsführer müssen sich künftig verpflichtend Alkohol- und Drogentests unterziehen, bevor sie Passagiere befördern. Die Tests sollen Teil der standardmäßigen Sicherheitskontrolle werden.
Mit den Tests reagieren die Behörden auf die Notwendigkeit, riskantes Verhalten auf See frühzeitig zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Details zu Häufigkeit und Testverfahren sollen von den zuständigen Stellen umgesetzt werden.
GPS, Rettungsmittel und Sicherheitsunterweisungen
Auf allen Schiffen wird die Installation von GPS-Ortungssystemen vorgeschrieben, um Echtzeitüberwachung und eine schnellere Notfallreaktion zu ermöglichen. Die Technik soll die Positionen der Boote permanent erfassen.
Außerdem müssen Schiffe mit ausreichender Rettungsausrüstung ausgestattet sein, darunter Rettungsbojen und weitere lebensrettende Geräte, und die Besatzungen sind verpflichtet, vor jeder Abfahrt Sicherheitsunterweisungen für Passagiere durchzuführen.
Notrufnummern und Informationen sichtbar machen
Die Behörden verlangen, dass Notrufnummern und Kontaktkanäle gut sichtbar an Piers, auf Schiffen und an touristischen Servicepunkten angebracht werden. Ziel ist schnelle Erreichbarkeit im Notfall.
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Klare Informationswege sollen zudem dazu beitragen, dass Passagiere im Ernstfall wissen, an wen sie sich wenden müssen, und Rettungskräfte schneller reagieren können. Die Maßnahme ist Teil der verbesserten Koordination zwischen den Stellen.
Pattaya will Vertrauen sichern — gemeinsame Verantwortung
Die beteiligten Behörden betonten, dass sicherer Tourismus eine gemeinsame Verantwortung ist, und kündigten an, weiterhin mit allen Sektoren zusammenzuarbeiten, um die Sicherheitsstandards zu stärken und das Vertrauen in Pattayas Meerestourismus aufrechtzuerhalten.
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