BANGKOK, THAILAND – Bei einer gemeinsamen Razzia von Einwanderungsbehörde, Lumphini-Polizei und dem Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit wurden am 23. Mai zehn vietnamesische Frauen festgenommen, denen Straßenprostitution und Belästigung von Passanten vorgeworfen wird; jede erhielt eine Geldstrafe von 1.000 Baht, ihre Visa wurden widerrufen und die Einleitung von Abschiebungsmaßnahmen angekündigt.
Wer den Einsatz leitete
Polizeigeneralmajor Prasat Khemaprasit, Kommandeur der Einwanderungsbehörde 1, führte die Aktion zusammen mit dem stellvertretenden Kommandeur Police Colonel Keeratisak Kongkiatsiri und dem Leiter der Ermittlungsabteilung Police Colonel Polasit Sutthiat.
Unterstützt wurden die Teams von Einsatzkräften aus Phra Nakhon Tai, angeführt von Polizeioberstleutnant Thaweesap Chaiyaphum und Polizeioberstleutnant Suriyo Chaiyod, sowie Beamten der Polizeistation Lumphini und des Ministeriums für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit.
Kontrollen im Lumphini-Gebiet
Bei flächendeckenden Kontrollen im Bereich Lumphini stoppten die Beamten Personen, die Passanten auf der Straße ansprachen, einluden oder verfolgten, um sexuelle Dienste anzubieten.
Insgesamt wurden dabei zehn vietnamesische Staatsangehörige festgenommen, weil ihr Verhalten laut Behörden Bürger und Touristen belästigt habe.
Bußgelder durch das Sozialministerium
Das Ministerium für soziale Entwicklung und menschliche Sicherheit verhängte gegen jede der zehn Frauen eine Geldstrafe von 1.000 Baht nach Artikel 5 des Gesetzes zur Verhinderung und Unterdrückung der Prostitution.
Die Polizeistation Lumphini meldete den Fall an die Einwanderungsbehörde 1, damit weitergehende Maßnahmen geprüft werden konnten.
Widerruf der Aufenthaltserlaubnis
Polizeigeneralmajor Prasat Khemaprasit bewertete das Verhalten der Gruppe als Gefahr für die Gesellschaft und Verstöße gegen die öffentliche Ordnung und unterzeichnete den Widerruf der vorübergehenden Aufenthaltserlaubnis gemäß Artikel 12(8) des Einwanderungsgesetzes B.E. 2522.
Dieser Widerruf ermöglichte die Einleitung weiterer Einreise- und Aufenthaltsmaßnahmen gegen die Betroffenen.
Überstellung, Abschiebung und Wiedereinreisesperre
Alle Festgenommenen wurden an Abteilung 3 der Ermittlungsabteilung der Einwanderungsbehörde überstellt, um Haft- und Abschiebungsmaßnahmen einzuleiten.
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Die Frauen sollen außerdem auf eine Liste gesetzt werden, die ihnen die Wiedereinreise nach Thailand untersagt.
Konsequenzen und aktueller Stand
Zusammengefasst bedeuten Bußgelder, Visa-Widerruf, Überstellung an die Einwanderungsabteilung und Eintrag in die Wiedereinreisesperrliste den unmittelbaren Vollzug der Maßnahmen gegen die zehn Frauen; die Abschiebungsverfahren wurden eingeleitet.
Die Behörden stufen das Verhalten der Frauen als Belästigung für Bürger und Touristen sowie als Gefahr für die Gesellschaft und die öffentliche Ordnung ein.



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