RAWAI, PHUKET – Ein ausländischer Tourist hat in einem Restaurant in Rawai einen handfesten Streit ausgelöst, weil er seine Rechnung nicht begleichen wollte. Der angebliche Grund: ein Haar in der Tom-Yum-Suppe. Die Betreiberin erhebt nun schwere Vorwürfe und behauptet, der Mann habe das Haar selbst in die Schüssel gelegt, um nicht zahlen zu müssen.
Haar mit weisser Wurzel sorgt für Zweifel
Der Vorfall wurde über die Facebook-Seite „Phuket Times“ öffentlich. Der Tourist, bei dem es sich mutmasslich um einen Russen handelt, hatte mehrere Gerichte bestellt und gegessen, bevor er die Besitzerin an den Tisch rief.
Die Wirtin schöpfte sofort Verdacht, weil das Haar in der Suppe eine weisse Wurzel aufwies. Für sie ein klares Zeichen, dass es frisch ausgerissen worden sein könnte. Sie stellte den Gast zur Rede.
"Zögern, dann Beharren"
Die Restaurantbesitzerin, die ihr Lokal seit mehr als zehn Jahren betreibt, zeigte sich fassungslos. Ihren Angaben nach habe der Kunde bei der Konfrontation mit der Haarwurzel kurz gezögert, dann aber weiterhin jede Verantwortung von sich gewiesen.
Sie selbst trage beim Kochen stets eine Kopfbedeckung und prüfe jedes Gericht vor dem Servieren. Einen solchen Fall habe sie in all den Jahren nie erlebt.
Nullnummer beim Bezahlen
Trotz der Zweifel blieb der Mann hart. Er bestand auf seiner Version und verliess das Restaurant, ohne für sein bestelltes Essen – darunter Reis, Tom Yum Goong und weitere Menüpunkte – auch nur einen Baht zu bezahlen.
Die Wirtin ist entmutigt. Ohnehin laufe das Geschäft in der aktuellen Wirtschaftslage schleppend und jetzt ziehe sie auch noch bei dieser ausbleibenden Zahlung den Kürzeren, klagte sie.
Netz fordert Kameras und Polizei
Der auf Facebook geteilte Beitrag schlug hohe Wellen. Viele Nutzer zeigten sich empört über das geschilderte Verhalten und forderten Konsequenzen. Manche riefen dazu auf, die Polizei einzuschalten, um den Mann zur Rechenschaft zu ziehen.
Andere rieten Restaurantbetreibern dringend dazu, Überwachungskameras zu installieren. Nur so könne man sich bei ähnlich gelagerten Streitigkeiten künftig vor falschen Beschuldigungen schützen.
Keine Anzeige, keine Stellungnahme des Touristen
Wie thailändische Medien berichten, hat die Besitzerin bislang jedoch keinen formellen Polizeibericht erstattet. Die Vorwürfe gegen den Mann stützen sich allein auf ihre Aussagen und das in Sozialen Medien geteilte Videomaterial.
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Eine offizielle Bestätigung für Ermittlungen gibt es nicht. Von dem beschuldigten Touristen fehlt bislang jede Reaktion.

Erst essen und dann ein Haar in der Suppe entdecken? Warum hat er das nicht gleich oder während des Essens festgestellt?
Das ist mir auch vorgekommen Aber MIT dem Unterschied ich habe bezahlt UND wollte Essen da sah ich das Haar im Essen aufgestanden UND ihr das gesagt kurze Diskussion UND dann bekam ich ein neuer Teller, ich Stand aber dabei damit sie nicht auf dumme ideen kommt.
Na UND, ist wie bei deinen Kommentaren, da findet man auch immer ein Haar in der Suppe.
Sind wir per Du? Wo ist deine Erziehung geblieben eben wie die Thais. Thai Tom hat nur eine große Klappe.🤪
Ein Haar? Oder ab und an vielleicht sogar ein ganzes Büschel?
Das ist in Phuket häufig zu beobachten, die Russen sind „berühmt“ dafür.
Habe das selbst beobachten können.
Die Thais in der Regel wehrlos gegen das aggressive und laute Gehabe.
Da werden gnadenlos kulturelle Unterschiede in Nachteile umgemünzt.
Es kommt leider oft vor, die Leute bestellen und Essen fast alles auf, aber beim bezahlen der Rechnung, war das Essen nicht genießbar.
Selbst schon mitverfolgen können.
Denke so kommen viele über die Runden, da sie wenig Geld haben.
Tja, nicht bei allen Russen stecken die Geldbündel locker in der Hose.
Habe ich auch schon persönlich mitbekommen.
Einmal hatte ein Gast gar kein Geld dabei als es ums bezahlen ging, ein anderes Mal hat sich ein Gast dumm gestellt und hundert THB auf den Tisch gelegt, für drei Personen die gegessen hatten und natürlich jeweils kein Wort verstanden. Sehr unangenehme Menschen. Ich sagte zur Inhaberin, ruf doch die Polizei. Hat sie aber nicht gemacht.