PHUKET, THAILAND – Ein 39‑jähriger österreichischer Staatsbürger namens Raphael wurde in Phuket festgenommen und seine Abschiebung angeordnet, nachdem virale Videos sein Verhalten in der Touristenzone Rawai zeigten. Die Einwanderungsbehörde widerrief sein Studentenvisum und leitete sofortige Abschiebeverfahren ein, weil er wiederholt die öffentliche Ordnung gestört haben soll.
Festnahme und Abschiebungsbefehl
Beamte des Einwanderungsbüros in Phuket nahmen den Mann am Dienstag in Rawai in Gewahrsam.
Nach dem Widerruf seines Visums ordneten die Behörden die sofortige Einleitung des Abschiebeverfahrens an; der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Haft.
Wie die Polizei ihn fand
Die Identifikation erfolgte mithilfe von Videomaterial, das am 19. Mai in thailändischen Sozialen Medien verbreitet wurde.
Die Aufnahmen zeigten ihn unter anderem oberkörperfrei und in Shorts mit thailändischem Schriftzug, was den Ermittlern bei der Suche half.
Was ihm vorgeworfen wird
Den Behörden zufolge soll er in Rawai wiederholt öffentliche Ruhestörung verursacht, den Verkehr behindert und Fahrspuren blockiert haben.
Außerdem wird er beschuldigt, in der Nähe eines Convenience Stores von einem anderen ausländischen Motorradfahrer Geld gefordert und dabei aggressiv reagiert zu haben.
Alkohol, Zeugenaussagen und Ermittlungen
Polizeiquellen berichten, dass der Verdächtige bei den Vorfällen alkoholisiert gewesen sei, eine Bestätigung zu bestimmten Substanzen gab es aber nicht.
Mehrere Beschwerden von Anwohnern und Besuchern führten schließlich zum Einsatz der Polizei und zur Auswertung der Online‑Videos als Beweismittel.
Visumwiderruf nach Paragraph 54
Ermittler stellten fest, dass er mit einem Studentenvisum für Thai‑Sprach‑ und Kulturstudien eingereist war, jedoch nicht an den vorgeschriebenen Aktivitäten teilgenommen habe.
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Wegen wiederholter Verstöße und einer bereits erteilten Verwarnung widerriefen die Behörden sein Visum gemäß Abschnitt 54 des Einwanderungsgesetzes von 1979 und beendeten seinen rechtlichen Aufenthalt.
Behördenführung und Folgen für den Tourismus
Am Einsatz waren die Phuket Immigration, die Chalong Police Station und die Immigration Division 6 beteiligt; mehrere ranghohe Beamte überwachten die Maßnahmen.
Die Einwanderungsbehörde betonte, dass ausländische Staatsbürger, die Gesetze verletzen oder öffentliche Ärgernisse verursachen, mit rechtlichen Schritten und Abschiebungen rechnen müssen; das abgeschlossene Verfahren steht nun im Zusammenhang mit laufenden Abschiebeformalitäten.



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