Sa Kaeo, Thailand – Die Regierung hat eine in sozialen Medien verbreitete Meldung zurückgewiesen, wonach der Grenzübergang Aranyaprathet für kambodschanische Schüler geöffnet worden sei. Behörden führten Medien zum Grenzbereich, bestätigten die Schließung und leiteten strafrechtliche Schritte gegen einen Facebook-Nutzer ein.
Regierung: Meldung über Grenzöffnung ist falsch
Ratchada Thanadirek, Sprecherin des Büros des Premierministers, erklärte, die Information über eine Öffnung des Grenzübergangs Aranyaprathet sei eine Falschmeldung, die zu Missverständnissen in der Bevölkerung geführt habe.
„Die Regierung respektiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, aber die Verbreitung von Falschinformationen über die Grenze ist ernst, weil sie das Verständnis der Gesellschaft beeinträchtigt, die Arbeit der Beamten behindert und unnötige Panik auslösen kann“, sagte Ratchada.
Medien vor Ort: Khlong Luek blieb geschlossen
Der Gouverneur der Provinz Sa Kaeo ließ Medienvertreter am 1. Juni um 15:30 Uhr zum Bereich des Grenzübergangs Khlong Luek führen, begleitet vom stellvertretenden Gouverneur und Sicherheitskräften.
Vor Ort bestätigten die Berichte, dass der Grenzübergang entgegen den Online-Behauptungen in keiner Weise geöffnet war.
Anutin fordert vorsichtiges Grenzmanagement
Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul betonte die Bedeutung der Grenzsicherheit und wies Behörden an, vorsichtig zu handeln und die Gefühle der Bevölkerung zu berücksichtigen.
Er stellte klar, dass Maßnahmen an der thailändisch-kambodschanischen Grenze auf Sicherheit, Gesetz und überprüfbaren Fakten beruhen sollen, nicht auf Gerüchten aus Online-Medien.
Anzeige gegen Facebook-Nutzer eingeleitet
Der Gouverneur der Provinz Sa Kaeo beauftragte die Rechtsabteilung um 16:00 Uhr, bei der Polizeistation Sathani Tamruat Phu Thon Khlong Luek Anzeige gegen einen Facebook-Nutzer zu erstatten.
Die Anzeige erfolgte wegen Verbreitung von Falschinformationen nach Paragraf 14 (2) des Computer-Kriminalitätsgesetzes; die Provinzverwaltung hat damit rechtliche Schritte eingeleitet.
Ausgangslage: Falschmeldung über Schulbesuch
In den sozialen Medien war behauptet worden, der Grenzübergang Aranyaprathet sei geöffnet worden, damit kambodschanische Schüler zum Unterricht einreisen könnten.
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Diese Behauptung löste Missverständnisse über die Lage an der Grenze aus und war der Anlass für die Medienführung und die anschließenden rechtlichen Schritte.
Regierung warnt vor Folgen und zieht Konsequenzen
Die Regierung erklärte, sie werde gegen Falschmeldungen vorgehen, die Arbeitsabläufe der Behörden stören oder in der Bevölkerung unnötige Unruhe stiften, und die zuständigen Stellen sollen Verstöße nach dem Gesetz verfolgen.
Die strafrechtliche Verfolgung des Facebook-Nutzers erfolgt gemäß Paragraf 14 (2) des Computer-Kriminalitätsgesetzes. Die Polizei in Sathani Tamruat Phu Thon Khlong Luek bestätigt, dass die Grenze weiterhin geschlossen ist und keine Ausnahmen bestehen.



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