Bangkok, Thailand – Zwei Angriffe gegen ausländische Besucher in Bangkok und auf Koh Samet haben das Tourismusministerium zum Handeln gezwungen: Der Minister ordnete strengere Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen an, nachdem ein Bolt-Fahrer in Bangkok einen japanischen Geschäftsmann angriff und auf Koh Samet ein Mann gestand, nachts in das Zimmer einer Touristin eingedrungen zu sein, um sie zu vergewaltigen.
Angriff in Bangkok: Streit in Fahrt eskalierte
In Bangkok soll ein Bolt-Fahrer nach einem Streit seinen Fahrgast, einen japanischen Geschäftsmann, aufgefordert haben auszusteigen und ihn danach öffentlich verfolgt und angegriffen haben.
Die Thong-Lor-Polizei befragte beide Männer; Ermittler sammeln Zeugenaussagen und Videobeweise. Der Fahrer gab laut Polizei an, er habe die Kontrolle verloren und nannte Verkehrsstaus sowie niedrige Einnahmen als Gründe; strafrechtliche Schritte werden geprüft.
Minister ordnet Überprüfungen und strengere Aufsicht an
Tourismus- und Sportminister Surasak Phancharoenworakul reagierte am Mittwoch mit Anweisungen zur Verschärfung der Sicherheitskontrollen für Transportanbieter und zur engeren Zusammenarbeit zwischen Tourist Police und Department of Land Transport.
Das Ministerium forderte von Dienstleistern und der Öffentlichkeit Kooperation: „Das Ministerium für Tourismus und Sport bittet um die Zusammenarbeit von Tourismusdienstleistern und der Öffentlichkeit, gute Gastgeber zu sein und ein positives Image für das Land zu schaffen, damit Touristen beeindruckt sind und Vertrauen in Reisen nach Thailand haben.“
Koh Samet: Frau wacht auf und schlägt Alarm
Auf Koh Samet alarmierte eine 32-jährige Touristin, als nachts ein Unbekannter versucht haben soll, ihre Zimmertür aufzubrechen; sie wurde in Schockstarre vorgefunden und vom Resortpersonal betreut.
Polizeileutnant Woratath Rueangrit von der Polizeistation Phe koordinierte die Reaktion; CCTV-Material spielte eine zentrale Rolle, und die Polizei erreichte das Resort in etwa 15 Minuten.
Festnahme auf der Baustelle: Geständnis zur Vergewaltigungsabsicht
Die Beamten identifizierten den 31-jährigen Bauarbeiter Nattapong, genannt Lek, fanden ihn laut Polizei beim Spielen von Online-Glücksspielen auf dem Handy und nahmen ihn fest.
Bei der Befragung gaben die Ermittler an, der Festgenommene habe zugegeben, das Zimmer der Frau ohne Befugnis betreten zu haben. Die Situation endete jedoch, als die Touristin aufwachte, woraufhin der Mann flüchtete.
Opferkreis, Umstände und Reaktion des Resorts
Die Frau war mit rund 15 Freunden auf Koh Samet unterwegs; ihre Gruppe belegte mehrere Zimmer, sodass sie zur Tatzeit allein war, wie sie den Ermittlern schilderte.
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Das Resort betonte, der Verdächtige sei kein Angestellter gewesen, sondern auf einer nahegelegenen Baustelle tätig; das Management kündigte verschärfte Kontrollen für Personen auf dem Gelände und verstärkte Überwachung an.
Ermittlungen, Anklagen und Folgen für die Branche
Gegen den Bolt-Fahrer laufen strafrechtliche Ermittlungen; auf Koh Samet erhob die Polizei Anklagen wegen versuchter Vergewaltigung, nächtlichem Einbruch und illegalen Online-Glücksspiels gegen den Festgenommenen, der sich in Gewahrsam befindet.
Das Ministerium verschärft die Screening-Verfahren für Transportunternehmen und Tourismuszonen im Rahmen der „Trusted Thailand“-Initiative, während die Ermittlungen in beiden Fällen fortgesetzt werden.



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