PATTAYA, THAILAND – Eine 22-jährige Angestellte einer Tankstelle in Nord-Pattaya ist nach einem mutmaßlichen Gewaltausbruch während ihrer Nachtschicht gestorben. CCTV-Aufnahmen sollen zeigen, dass ihr Freund, der ebenfalls dort arbeitete, auf sie eingeschlagen hat; er sagt, er habe sie nur geschubst. Die Polizei prüft das Videomaterial, eine forensische Autopsie ist angeordnet und die Einäscherung ist für den 4. Juni geplant.
Rettungsteam fand Frau bewusstlos im Minimart
Der Vorfall geschah laut Angaben am 1. Juni gegen 22:00 Uhr in einem Minimart an der Sukhumvit Road in Nord-Pattaya, wo die 22-jährige Kanoknipa Lepol Überstunden machte.
Retter von Sawang Boriboon Thammasathan Pattaya begannen Wiederbelebungsmaßnahmen vor Ort und setzten diese im Krankenwagen fort; im Bangkok Pattaya Hospital wurde die Frau schließlich für tot erklärt.
CCTV-Aufnahmen zeigen laut Familie Gewalt
Nach Angaben des Adoptivvaters deuten die Aufnahmen darauf hin, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen der Frau und ihrem Freund kam, in deren Verlauf sie zu Boden stürzte und das Bewusstsein verlor.
Kollegen hatten zunächst behauptet, sie habe Energydrinks und Kratom-Wasser konsumiert und deshalb einen Schock erlitten, berichteten aber später, sie hätten aus Angst vor dem Freund nicht sofort die ganze Wahrheit gesagt.
Was der Freund den Rettungskräften sagte
Der Mann, der zuvor seine Schicht beendet hatte, blieb dem Bericht zufolge am Tatort; gegenüber den Rettungskräften gab er an, das Paar habe sich gestritten und er habe die Frau geschubst, woraufhin sie mit dem Kopf auf den Boden gefallen sei.
Ein Rettungshelfer von Sawang Boriboon Thammasathan Pattaya, Sarut Krudngoen (37), sagte, die Frau habe bei ihrem Eintreffen keinen Puls und atmete nicht; sichtbare Gesichtsverletzungen oder Prellungen seien anfänglich nicht feststellbar gewesen.
Adoptivvater fordert Festnahme und ordnete Autopsie an
Somporn Thongsuk (54), der Adoptivvater, erhielt einen Anruf und fand seine Tochter bewusstlos im Minimart vor; er erstattete Anzeige und forderte die Behörden auf, den Freund festzunehmen.
Er ließ eine forensische Autopsie durchführen und veranlasste die Überführung der Leiche in seine Heimatprovinz Kalasin; die Einäscherung ist für den Nachmittag des 4. Juni angesetzt, die vollständigen Autopsieergebnisse werden in etwa 45 Tagen erwartet.
Polizei sichtet Beweismaterial – keine Festnahme
Die örtliche Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und prüft nach eigenen Angaben das CCTV-Material am Tatort, um den Hergang zu klären.
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Bis zum Zeitpunkt des Berichts wurde der mutmaßliche Täter noch nicht festgenommen.



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