Horror auf Koh Samet: Einbrecher wollte Hotelgast vergewaltigen

Täter verschaffte sich mühelos Zugang in luxuriöses Resort. Nach dem Übergriff flüchtete der fremde Eindringling, während Gäste dem Personal massive Versäumnisse vorwerfen. Wie reagierte die Hotelleitung auf den Schock?

Horror auf Koh Samet: Einbrecher wollte Hotelgast vergewaltigen
ThaiRath

Koh Samet, Thailand – In einem Hotel auf Koh Samet versuchte ein Unbekannter, eine Frau aus einer zwölfköpfigen Reisegruppe zu vergewaltigen und zu verletzen. Der Begleiter der Frau trieb den Täter aus dem Zimmer, später wurde der Mann festgenommen; die Gruppe kritisiert das Hotel wegen mangelhafter Hilfe und Kommunikation.

So geschah der Angriff

Nach Angaben der Reisenden drang ein Täter in ein Hotelzimmer ein und versuchte, eine Frau aus der Gruppe zu vergewaltigen und zu verletzen. Der Freund der Frau griff ein, die Frau blieb dadurch offenbar am Leben und konnte sich in Sicherheit bringen.

Die Gruppe bestand aus 12 Personen, darunter Kinder und eine Schwangere; sie gab an, dass die Nacht traumatisch war und sie das Hotel daraufhin verlassen habe.

Festnahme und Polizeieinsatz

Mitarbeiter des Hotels fanden den mutmaßlichen Täter und führten ihn zur Gruppe, wo zu diesem Zeitpunkt bereits drei Polizeibeamte anwesend gewesen sein sollen. Laut Hotelangaben wurde der Täter innerhalb von etwa 30 Minuten nach dem Vorfall festgenommen.

Das Hotel erklärte, die örtliche Polizei sei nach der Benachrichtigung gerufen worden und traf ungefähr 15 Minuten später ein; die Identität und Herkunft des Täters bleiben bisher unklar.

Kritik an Reaktion des Hotels und Aussage des General Managers

Die Reisenden kritisierten, dass Hotelpersonal nicht sofort erschienen sei, obwohl laut Gruppe laut gerufen wurde; der Weg zwischen Tatort und Personalunterkunft betrage rund 200 Meter. Diese Verzögerung sorgte für Unmut und Verunsicherung in der Gruppe.

Wütend nahm die Gruppe außerdem eine Äußerung des General Managers übel: „Wenn Sie weiter bleiben wollen, können Sie das Zimmer wie gebucht für eine weitere Nacht nutzen. Wir werden die Freundin, der das passiert ist, in ein anderes Zimmer verlegen und andere Gäste in jenem Zimmer schlafen lassen.“

Hotel-Stellungnahme und Löschung des Beitrags

Das Hotel veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es Bedauern ausdrückte, betonte, der Täter sei kein Angestellter und kein Bewohner der Insel, und erklärte, man kooperiere mit den Ermittlungen. Kurz darauf wurde die Mitteilung jedoch wieder gelöscht.

Nach eigenen Angaben hat das Hotel den Vorfall nicht vertuscht, steht in Kontakt mit der Betroffenen und warte auf weitere Ermittlungen, etwa Auswertung von Überwachungsvideos und Zeugenaussagen.

Neue Sicherheitsmaßnahmen und Folgen für die Gäste

Als Reaktion auf den Vorfall teilte das Hotel mit, die Überwachung auf dem Gelände verstärkt zu haben und jetzt zwischen 22.00 und 08.00 Uhr verstärkte Kontrollgänge durchführen zu lassen. Es gebe keine reguläre Sicherheitsmannschaft, der Manager on Duty habe jedoch Kontrollaufgaben übernommen.

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ZUM ANGEBOT

Die betroffene Reisegruppe reiste vorzeitig zum Festland nach Rayong ab; das Hotel bietet laut eigener Aussage an, bei weiterem Verbleib das Tatortzimmer nicht wieder zu belegen und den Vorfall weiterhin zu begleiten.

Unklare Details und aktueller Stand

Wesentliche Einzelheiten bleiben offen: Die Identität des Täters und die genaue Polizeidienststelle der eingesetzten Beamten sind laut Angaben der Gruppe nicht bekannt. Es gibt widersprüchliche Darstellungen zwischen Hotel und Reisenden zur Kommunikation des General Managers.

Fest steht bislang, dass der Täter gefasst und dem Strafverfahren übergeben wurde und das Hotel nach eigenen Angaben mit den Behörden zusammenarbeitet.

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Quelle: Thairath

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