Drogen-Hammer in Bangkok: 200 Kilo Crystal Meth bei Indern (Video)

Zwei Männer wollten die brisante Fracht in einem Safehouse verstecken. Doch die Ermittler waren ihnen längst auf der Spur. Welche Hintermänner stecken hinter dem internationalen Schmuggelnetz?

Drogen-Hammer in Bangkok: 200 Kilo Crystal Meth bei Indern (Video)
Naewna

BANGKOK – Zwei indische Staatsangehörige sitzen in Haft, nachdem die Polizei ein Safehouse in Bangkok gestürmt und 200 Kilogramm Crystal Meth sichergestellt hat.

Die Falle schnappt in Thawi Watthana zu

Polizisten der Region 1 klickten am 24. Juni 2026 die Handschellen. Ramesh, 45, und Ajeshkumar, 41, wurden in einem Wohnhaus im Soi Borommaratchachonnani 68 im Unterbezirk Sala Thammasop gefasst.

Zuvor hatten die Beamten beobachtet, wie die Verdächtigen mehrere weiße Säcke aus einem grauen Mitsubishi Mirage in das Anwesen schleppten. Der Zugriff erfolgte noch während des Entladens.

200 versiegelte Pakete in einem Haus

Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler 200 versiegelte Pakete mit Crystal Meth, im Jargon auch als „Eis“ bekannt. Jedes Paket wog etwa ein Kilogramm, macht summa summarum 200 Kilo des harten Stoffs.

Neben den Drogen beschlagnahmten die Beamten insgesamt vier Fahrzeuge: einen grauen Mitsubishi Mirage am Tatort in Soi Borommaratchachonnani 68, einen schwarzen Toyota mit Kennzeichen aus Bangkok, einen weißen Toyota aus Chonburi sowie einen weiteren Mitsubishi Mirage, ebenfalls registriert in Chonburi.

Vom Kurierfahrzeug zum Safehouse

Die Spur zu den Männern begann am 22. Juni in Pathum Thani. Nachdem ein niedrigrangiges Drogennetzwerk hochgenommen worden war, weiteten die Ermittler die Fahndung aus und werteten Überwachungskameras aus.

Der graue Mitsubishi Mirage stach als Transportfahrzeug ins Auge. Die Polizei heftete sich an den Wagen, über Provinzgrenzen hinweg querfeldein, bis zum Unterschlupf im Westen Bangkoks.

Transitgenehmigungen und Drittland-Pläne

Polizeigeneralleutnant Watana Yijian, Kommissar der Provinzpolizei Region 1, erklärte, die Gruppe sei Teil eines transnationalen Schmuggelsyndikats. Die sichergestellten Fahrzeuge seien bereits mit Transitgenehmigungen für Fahrten in Nachbarländer versehen gewesen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Mega-Ladung nicht für den thailändischen Markt bestimmt war. Alles deutet auf einen Weitertransport in ein Drittland hin, die Männer selbst stuft die Polizei als reine Logistik-Operateure ein.

Geldflüsse im Visier des Rauschgiftamts

Der Fall liegt jetzt beim Büro des Amts für Rauschgiftbekämpfung. Forensiker und Finanzexperten sollen die Geldflüsse zurückverfolgen und weitere Köpfe des internationalen Netzwerks identifizieren.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die Verdächtigen bleiben in Gewahrsam. Ihnen droht ein Strafverfahren nach dem thailändischen Betäubungsmittelgesetz, das bei dieser Menge keine Milde kennt.

Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe

Weitere Ermittlungen konzentrieren sich nun auf Passdaten, Grenzübertritte und ausgewertete Kommunikationsdaten. Ziel ist es, die Drahtzieher im Hintergrund dingfest zu machen.

Die Behörden riefen Anwohner dazu auf, auffällige Aktivitäten ausländischer Staatsangehöriger oder ungewöhnliche Immobilienanmietungen sofort zu melden. Die Jagd nach dem Rest des Schmugglersyndikats läuft.

Video

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Naewna

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.