Eine Mutter findet ihr Kind im Krankenhaus voller blauer Flecken. Der Vater soll die Taten gestanden haben. Jetzt sitzt er in Haft, und die Familie lebt in Angst.
Die grausame Entdeckung im Krankenhaus
Es war der 25. Juni, als Siwaporn von ihrem Ehemann Sutthinai an ihren Arbeitsplatz gerufen wurde. Er teilte ihr mit, das gemeinsame Kind sei ins Si Khio Hospital eingeliefert worden – und gab direkt zu, dem Kleinkind Schaden zugefügt zu haben.
Im Krankenhaus erlitt die 30-Jährige einen Schock. Der Körper ihrer Tochter war von Prellungen übersät. Nachbarn berichteten ihr, die Übergriffe hätten schon länger angedauert und sich immer dann ereignet, wenn die Mutter bei der Arbeit war.
Kind im Krankenhaus medizinisch versorgt
Die 60-jährige Großmutter, die tagsüber auf das Kind aufpasst, wurde auf die Vorfälle aufmerksam. Sie alarmierte die Polizei, nachdem sie den Vater nicht hatte stoppen können.
Das Kind wird im Krankenhaus medizinisch versorgt. Es zeigt verständliche Anzeichen von starker Verunsicherung.
Drogen als Auslöser der Gewalt?
Siwaporn vermutet einen direkten Zusammenhang zwischen den Attacken und dem Drogenkonsum ihres Mannes. Laut ihrer Aussage bei der Polizei trat die Gewalt konsequent auf, nachdem Sutthinai Drogen genommen hatte.
Sie flehte die Beamten an, ihn nicht freizulassen. Ihre Angst: Der Mann werde rückfällig, und die Sicherheit der Tochter bleibe massiv gefährdet.
Rachefeldzug eines Drogen-Netzwerks
Nach der Anzeige eskalierte die Situation für die Familie weiter. Personen, die sich als Komplizen von Sutthinai aus dem Drogenmilieu ausgaben, traten an die Familie heran und stießen Drohungen aus.
Sie kündigten an, der Familie Schaden zuzufügen, falls der Fall ihre Gruppe belasten sollte. Die Großmutter appellierte eindringlich an die Polizei, dringend Schutz zu gewähren.
Polizei sichert Spuren und vernimmt Zeugen
Der beschuldigte Vater befindet sich in polizeilichem Gewahrsam und wurde umgehend zu einem Drogentest überwiesen. Die Ermittlungen der Si Khio Police Station laufen auf Hochtouren.
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Beamte gaben an, weiterhin Beweise zu sammeln und alle Beteiligten zu befragen, um das ganze Ausmaß der Taten und die Drohungen gegen die Familie aufzuklären.
Ähnlicher Fall erschüttert Samut Prakan
Unabhängig von den Vorfällen in Nakhon Ratchasima sorgte bereits im Mai 2024 ein Fall in Samut Prakan für Entsetzen. Ein Vater soll seinen Sohn während eines Videoanrufs mit der Mutter misshandelt und mit einer Waffe bedroht haben.
Der Mann stellte sich später der Polizei und übergab das Kind den sozialen Diensten. Er beteuerte, keine Entführungsabsicht gehabt zu haben, sondern den Jungen nur zu Verwandten bringen zu wollen.



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