PHUKET – Die Betreiber von Nachtlokalen auf Phuket haben bei der Provinzverwaltung offiziell beantragt, die ausgewiesenen Unterhaltungszonen auszuweiten. Sie wollen so mehr Lizenzen ermöglichen und die rechtliche Grauzone vieler Bars und Clubs beenden. Vize-Gouverneur Romdon Hayiawae nahm das Schreiben gestern entgegen und kündigte eine gründliche Prüfung an.
Antrag im Provinzhaus übergeben
Das Schreiben wurde am 22. Juli in der Phuket Provincial Hall eingereicht. Sulaimarn Kaewngamdee, Präsident der Phuket Entertainment Business Operators Association, führte die Delegation der Nachtleben-Betreiber an.
Der Verband vertritt Lokale in Phuket Town und im gesamten Bezirk Mueang Phuket – von Rawai im Süden bis Kata-Karon. Die mächtige Patong Entertainment Business Association ist nicht Teil des Vorstoßes.
Eng begrenzte Zonen als Kernproblem
Derzeit beschränken sich die legalen Vergnügungszonen auf kleine Bereiche in Phuket Town und im Distrikt Kathu. Wer außerhalb dieser Areale eine Bar oder einen Club betreibt, kann keine Lizenz bekommen.
„Viele Unternehmen wollen legal arbeiten, können aber keine Genehmigung beantragen, weil ihre Räumlichkeiten außerhalb der Zonen liegen“, sagte Sulaimarn. Die Unsicherheit über mögliche Schließungen belaste die gesamte Branche.
5000 Arbeitsplätze allein in der Stadt
Der Verbandschef bezifferte die Zahl der Beschäftigten seiner Mitglieder in Phuket Town auf mehr als 5000. Eine Erweiterung der Zonen würde Arbeitsplätze sichern, Investitionen anziehen und den Tourismus stärken.
Sulaimarn betonte die Bereitschaft, alle Auflagen der Provinz einzuhalten – bis hin zu Betriebsverlegungen, sollten bestimmte Standorte als ungeeignet eingestuft werden.
Arbeitsgruppe soll Antrag prüfen
Vize-Gouverneur Romdon reagierte mit der Ankündigung, eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Diese soll den Vorschlag auf Gesetzeskonformität prüfen, bevor er den zuständigen Behörden vorgelegt wird.
Die Überprüfung werde alle drei Distrikte Phukets umfassen. Ziel sei es, wirtschaftliche Vorteile und Tourismusinteressen mit den Belangen der Anwohner in Einklang zu bringen.
Öffentliche Anhörungen und sensible Zonen
Stimmt die Provinz dem Antrag grundsätzlich zu, müssen die Bezirksämter öffentliche Konsultationen durchführen. Anwohner können dann zu geplanten neuen Vergnügungsbereichen Stellung nehmen.
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Bereiche nahe Schulen, Tempeln und religiösen Stätten bleiben in jedem Fall tabu. Romdon versicherte, die Provinz werde die Angelegenheit sorgsam abwägen und nach geltendem Verfahren entscheiden.
Jahrelange Unsicherheit vor dem Ende?
Für Betreiber außerhalb der aktuellen Zonen könnte die Prüfung eine jahrelange Hängepartie beenden. Bisher leben viele mit der ständigen Angst vor Razzien oder behördlichen Schließungen. Wann die Arbeitsgruppe erste Ergebnisse vorlegt, ließ der Vize-Gouverneur offen. Die Entscheidung verspricht er jedoch „den größtmöglichen Nutzen für Phuket und seine Menschen“ sicherzustellen.
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