Ausbau der Night-Life-Zonen auf Phuket gefordert

Nachtclub-Betreiber in Phuket wollen mehr Zonen für legale Lizenzen. Die Provinz prüft jetzt, wo neue Entertainment-Bereiche möglich sind – unter Bedingungen.

Ausbau der Night-Life-Zonen auf Phuket gefordert
Photo by Norbert Braun on Unsplash

PHUKET – Die Betreiber von Nachtlokalen auf Phuket haben bei der Provinzverwaltung offiziell beantragt, die ausgewiesenen Unterhaltungszonen auszuweiten. Sie wollen so mehr Lizenzen ermöglichen und die rechtliche Grauzone vieler Bars und Clubs beenden. Vize-Gouverneur Romdon Hayiawae nahm das Schreiben gestern entgegen und kündigte eine gründliche Prüfung an.

Antrag im Provinzhaus übergeben

Das Schreiben wurde am 22. Juli in der Phuket Provincial Hall eingereicht. Sulaimarn Kaewngamdee, Präsident der Phuket Entertainment Business Operators Association, führte die Delegation der Nachtleben-Betreiber an.

Der Verband vertritt Lokale in Phuket Town und im gesamten Bezirk Mueang Phuket – von Rawai im Süden bis Kata-Karon. Die mächtige Patong Entertainment Business Association ist nicht Teil des Vorstoßes.

Eng begrenzte Zonen als Kernproblem

Derzeit beschränken sich die legalen Vergnügungszonen auf kleine Bereiche in Phuket Town und im Distrikt Kathu. Wer außerhalb dieser Areale eine Bar oder einen Club betreibt, kann keine Lizenz bekommen.

„Viele Unternehmen wollen legal arbeiten, können aber keine Genehmigung beantragen, weil ihre Räumlichkeiten außerhalb der Zonen liegen“, sagte Sulaimarn. Die Unsicherheit über mögliche Schließungen belaste die gesamte Branche.

5000 Arbeitsplätze allein in der Stadt

Der Verbandschef bezifferte die Zahl der Beschäftigten seiner Mitglieder in Phuket Town auf mehr als 5000. Eine Erweiterung der Zonen würde Arbeitsplätze sichern, Investitionen anziehen und den Tourismus stärken.

Sulaimarn betonte die Bereitschaft, alle Auflagen der Provinz einzuhalten – bis hin zu Betriebsverlegungen, sollten bestimmte Standorte als ungeeignet eingestuft werden.

Arbeitsgruppe soll Antrag prüfen

Vize-Gouverneur Romdon reagierte mit der Ankündigung, eine Arbeitsgruppe einzusetzen. Diese soll den Vorschlag auf Gesetzeskonformität prüfen, bevor er den zuständigen Behörden vorgelegt wird.

Die Überprüfung werde alle drei Distrikte Phukets umfassen. Ziel sei es, wirtschaftliche Vorteile und Tourismusinteressen mit den Belangen der Anwohner in Einklang zu bringen.

Öffentliche Anhörungen und sensible Zonen

Stimmt die Provinz dem Antrag grundsätzlich zu, müssen die Bezirksämter öffentliche Konsultationen durchführen. Anwohner können dann zu geplanten neuen Vergnügungsbereichen Stellung nehmen.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Bereiche nahe Schulen, Tempeln und religiösen Stätten bleiben in jedem Fall tabu. Romdon versicherte, die Provinz werde die Angelegenheit sorgsam abwägen und nach geltendem Verfahren entscheiden.

Jahrelange Unsicherheit vor dem Ende?

Für Betreiber außerhalb der aktuellen Zonen könnte die Prüfung eine jahrelange Hängepartie beenden. Bisher leben viele mit der ständigen Angst vor Razzien oder behördlichen Schließungen. Wann die Arbeitsgruppe erste Ergebnisse vorlegt, ließ der Vize-Gouverneur offen. Die Entscheidung verspricht er jedoch „den größtmöglichen Nutzen für Phuket und seine Menschen“ sicherzustellen.

Lesen Sie auch: Internationaler Führerschein Thailand: Das teure Missverständnis

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Phuket News

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.