Vier Menschen nach Bootsunglück vor Chonburi gerettet

Zwei Ausländer und zwei Thailänder wurden nach dem Untergang ihres Bootes im Sturm gerettet. Die genaue Unfallursache wird noch geprüft.

Vier Menschen nach Bootsunglück vor Chonburi gerettet
KhaoSod

CHONBURI – Vier Menschen retteten sich am Freitag aus einem sinkenden Schnellboot, das vor der Küste von Chonburi in schwerer See kenterte und unterging. Rettungskräfte kämpften sich am 24. Juli bei Seegang der Stufe drei bis vier zur Unglücksstelle durch.

Dramatische Rettung 12 Seemeilen vor der Küste

Das Schnellboot überquerte den Golf von Thailand, als es am Freitag gegen 17:30 Uhr in raue See geriet. Starke Winde und schwere Dünungen überwältigten das Fahrzeug, das kurz darauf kenterte und unter der Wasseroberfläche verschwand.

Bei den Passagieren handelte es sich um zwei ausländische Männer und zwei thailändische Frauen. Alle vier Insassen überlebten – Behörden bestätigten später, dass es keine Todesfälle oder ernsthaften Verletzungen gab.

Retter holen alle vier aus dem Wasser

Die Pattaya Marine Rescue Unit 501 und Wasserretter der Sawang Boriboon Thammasathan Foundation erreichten die Unglücksstelle nahe Koh Khram im Bezirk Sattahip. Die Mannschaften zogen die Überlebenden trotz schwerer Wellen und starkem Wind aus dem Meer.

Anschließend verschlechterten sich die Bedingungen weiter. Die Besatzung des Rettungsboots der Unit 501 sah sich auf hoher See gefangen und suchte hinter einer nahegelegenen Insel Schutz, bevor sie sicher zum Festland zurückkehren konnte.

Wrack nach Bang Saray geschleppt

Retter der Stiftung bargen das gesunkene Schnellboot später und schleppten es zur Inspektion in den Bereich Bang Saray. Ermittler untersuchen das Wrack nun auf mögliche weitere Faktoren, die zum Sinken beigetragen haben könnten.

Eine genaue Unfallursache haben die Behörden noch nicht bestätigt. Erste Erkenntnisse deuten jedoch auf schweres Wetter und raue See als Hauptfaktoren hin – mechanisches Versagen wurde in ersten Berichten nicht bestätigt.

Südwest-Monsun sorgt für gefährliche See

Die Ostküste Thailands steht unter dem Einfluss des Südwest-Monsuns. In den vergangenen Tagen nahmen die Wellenhöhen in den Küstengewässern zu und schufen gefährliche Bedingungen für kleinere Fahrzeuge.

Die Bedingungen im Golf können sich während der Regenzeit schnell verschlechtern, besonders wenn starke ablandige Winde aufkommen. Koh Khram und die umliegenden Gewässer gehören zu den meistfrequentierten touristischen Bootsgebieten nahe Pattaya.

Behörden verschärfen Warnungen an Bootsbetreiber

Nach der Rettung vom Freitag erneuerten die Schifffahrtsbehörden ihre Sicherheitswarnungen. Betreiber kleiner Boote sollen vor dem Auslaufen zwingend die Wettervorhersagen prüfen und bei erwarteter rauer See im Hafen bleiben.

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Passagiere wurden ausdrücklich daran erinnert, während jeder Fahrt Rettungswesten zu tragen – unabhängig von den Bedingungen zum Zeitpunkt der Abfahrt. Die Untersuchung des geborgenen Wracks dauert an, während die Behörden die Seebedingungen entlang der Ostküste weiter überwachen.

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Quelle: Thai Examiner

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