Phatthalung: 17-Jähriger nach Angriff auf Motorrad schwer verletzt

Ein bekannter Nachwuchskämpfer saß mit auf dem Motorrad, als Unbekannte angriffen. Die Polizei ermittelt wegen möglicher Streitigkeiten.

Attentat in Phatthalung: 17-Jähriger nach Schüssen schwer verletzt
Banmuang

PHATTHALUNG – Ein 17-Jähriger ist am Dienstag bei einem Angriff von einem fahrenden Motorrad lebensgefährlich verletzt worden. Zwei Jugendliche auf einem blauen Honda Wave verfolgten den Teenager und seinen Beifahrer und griffen ihn während der Fahrt an. Der Fahrer überlebte nur dank einer Notoperation.

Verfolgungsjagd auf zwei Rädern – Angriff auf offener Straße

Der 17-Jährige war mit einem Freund auf einem roten Honda-Motorrad (Kennzeichen 1 กน 71 Phatthalung) unterwegs, als zwei jugendliche Täter auf einem blauen Honda Wave auftauchten. Die Verfolger schlossen gegen 14.30 Uhr an der Wendestelle Ban Rae an der Aphai-Borirak-Straße auf. Kurz darauf kam es zum Angriff.

Der Fahrer wurde schwer verletzt und verlor die Kontrolle über die Maschine. Er stürzte am Straßenrand, wo Rettungskräfte ihn wenig später fanden.

Opfer außer Lebensgefahr – Boxer-Beifahrer entkommt unverletzt

Die Retter brachten den schwer verletzten 17-Jährigen ins Krankenhaus Phatthalung. Die Ärzte operierten ihn und stabilisierten seinen Zustand. Mittlerweile gilt der Jugendliche als außer Lebensgefahr.

Sein 16-jähriger Sozius, ein Boxer mit dem Kampfnamen „Suea Phayak Lanna Waterside“, blieb unverletzt. Die Polizei will den jungen Sportler ausführlich befragen, denn er saß unmittelbar hinter dem Opfer und könnte die Täter identifizieren.

Streit im Mietshaus als möglicher Auslöser

Ersten Ermittlungen zufolge hatten die beiden Freunde kurz vor der Tat ein Mietshaus gegenüber dem Markt Ban Khuan Maphrao besucht. Die Polizei vermutet, dass es dort zu einem Konflikt mit der späteren Tätergruppe kam.

Kaum 500 Meter vom Tatort entfernt könnte die Auseinandersetzung eskaliert sein. Als der 17-Jährige und sein Beifahrer nach Hause fuhren, folgten ihnen die zwei Jugendlichen und griffen sie auf offener Straße an.

Ermittlungen laufen – Überwachungskameras im Visier

Polizeichef Somprat Kannakanon und sein Stellvertreter R.T.A. Methaphon Phothikul ordneten umgehend die Auswertung aller Überwachungskameras entlang der Fluchtroute an. Die Täter flüchteten in Richtung Ban Rae–Ban Suan.

Die beiden Angreifer konnten bislang nicht identifiziert werden. Die Beamten der Provinzpolizei Region 9 hoffen nun auf die Videoaufnahmen und die Aussage des 16-jährigen Boxers, um die Angreifer dingfest zu machen.

Vorfall tags zuvor – Polizeichef bei Besprechung unterbrochen

Polizeichef Somprat Kannakanon befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einer Besprechung über einen Vorfall vom Vortag. Unbekannte hatten am 27. Juli einen Sprengkörper auf ein Wohnhaus an derselben Straße geworfen – offenbar ein Drogenkonflikt.

Stört Sie die Werbung?
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
ZUM ANGEBOT

Die Besprechung wurde sofort unterbrochen, als die Meldung über den Angriff eintraf. Ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht, ist noch unklar.

Mutter des Opfers ahnte nichts

Die 50-jährige Mutter des Verletzten eilte nach der Nachricht ins Krankenhaus. Sie erklärte, ihr Sohn habe nie über irgendwelche Konflikte oder Drohungen gesprochen.

Lesen Sie auch: Hua Hin schiebt Touristen nach Vorfall mit sechs Betroffenen ab

Der 17-Jährige schwebt zwar nicht mehr in Lebensgefahr, bleibt aber weiter im Krankenhaus. Die Ermittlungen der Polizei konzentrieren sich auf das Mietshaus als Ausgangspunkt und die Aufnahmen von Überwachungskameras.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Banmuang

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.