Gestern Obdachloser Pilot, heute Fake? Airline widerspricht

Der obdachlose Mann ist nicht der ehemalige Pilot von Philippine Airlines! Airline stellt klar: Kapitän Malpaya fliegt noch. Wer ist dann der Unbekannte?

Gestern Obdachloser Pilot, heute Fake? Airline widerspricht
Amarin

BANGKOK – Philippine Airlines hat Berichte zurückgewiesen, wonach ein verletzter obdachloser Mann unter der BTS Ploenchit-Treppe in Bangkok ein ehemaliger Pilot der Fluggesellschaft sei. Captain Larry Malpaya fliegt weiterhin aktiv für die Airline. Die wahre Identität des Mannes bleibt ungeklärt.

Airline nennt Berichte „falsch“

In sozialen Netzwerken und thailändischen Medien hatte sich das Gerücht verbreitet, der Mann sei ein früherer Kapitän von Philippine Airlines, der durch Aktienhandel in finanzielle Not geriet (Wochenblitz berichtete). Die Fluggesellschaft stellte am Freitag klar: „Die Information ist falsch. Captain Larry Malpaya ist derzeit weiterhin als Pilot für Philippine Airlines tätig und ist nicht die Person, die in den Berichten erwähnt oder gezeigt wird.“

PAL forderte Thai PBS World auf, den entsprechenden Bericht und die Social-Media-Beiträge unverzüglich zu korrigieren. Nur so lasse sich die weitere Verbreitung falscher Informationen stoppen.

Identität weiterhin unbestätigt

Die Mirror Foundation, die sich um den Mann kümmert, hat nach eigenen Angaben nie Behauptungen über Beruf oder Nationalität des Verletzten veröffentlicht. Der Mann sei nicht in der Lage gewesen, verlässliche Informationen zu liefern.

Die kursierenden Online-Berichte stammten ursprünglich von einem Passanten, der mit dem Mann gesprochen hatte. Name, Herkunft, Familienanschrift und soziale Umstände bleiben vorerst unklar.

Engmaschige Betreuung im Krankenhaus

Ärzte, Pflegekräfte und Sozialarbeiter des Krankenhauses kümmern sich inzwischen um den Verletzten. Das Sozialpersonal leitet die Bemühungen, seine tatsächliche Identität festzustellen.

Erst wenn geklärt ist, wer der Mann wirklich ist, will die Mirror Foundation längerfristige Unterstützung koordinieren und sich mit den Behörden abstimmen.

Infizierte Wunde und psychische Auffälligkeiten

Mitarbeiter der Stiftung beobachteten eine infizierte Wunde bei dem Mann. Anwohner berichteten, er spreche oft mit sich selbst. Die Helfer selbst sahen dieses Verhalten nicht, doch es verstärkte die Sorge um mögliche psychische Probleme.

Die Polizei wurde eingeschaltet, um eine Behandlung nach dem Mental Health Act zu arrangieren. Als Beamte und Krankenwagen eintrafen, verweigerte der Mann die medizinische Versorgung nicht.

Hinweise auf Diabetes

Der Mann bat jemanden, ihm Bittermelonen-Kapseln zur Behandlung einer Wunde zu kaufen. Das deutet auf Diabetes hin. Mehrmals entfernte er Verbände kurz nachdem sie angelegt worden waren.

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ZUM ANGEBOT

Die dringende körperliche Behandlung hat nun Vorrang. Falls nötig, folgt eine psychiatrische Untersuchung. Die Stiftung will bei der Identifizierung helfen und sich mit den Behörden abstimmen, sobald sich sein Zustand bessert.

Wochenlange Verzögerung wirft Fragen auf

Die Mirror Foundation zeigte sich besorgt: Der Mann war offenbar mehr als eine Woche in schlechtem körperlichen Zustand, bevor er ins Krankenhaus kam. Dabei war er für Passanten sichtbar und fiel Behörden auf.

Die Stiftung fordert eine Überprüfung, ob das thailändische Unterstützungssystem schnell genug reagiert, wenn schutzbedürftige Menschen mit offensichtlichen Verletzungen oder Erkrankungen auf der Straße gefunden werden.

Nächste Schritte nach Identitätsklärung

Das Krankenhauspersonal arbeitet weiter daran, die wahre Identität des Mannes festzustellen. Erst danach entscheidet sich, welche längerfristige Hilfe möglich ist und wie die Mirror Foundation ihn unterstützen kann.

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Quelle: AseanNow

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