CHACHOENGSAO, Thailand – Vier in einem nicht genehmigten jüdischen Friedhof in Bang Khla bestattete Menschen sollen nach Chonburi überführt werden. Die Genehmigung für den „Jewish Cemetery Thailand“ war bereits vor drei Jahren ausgelaufen und nicht verlängert worden. Die Provinz ordnete den Abriss der Anlagen und die Verlegung der Verstorbenen an.
Vier Verstorbene sollen nach Chonburi gebracht werden
Das Unternehmen Kan Chabad kündigte an, die vier Bestatteten aus dem Friedhof zu überführen. Sie sollen im Nirvana Memorial Park im Bezirk Ban Bueng in der Provinz Chonburi bestattet oder dort aufbewahrt werden.
Die Überführung soll nach traditionellen und spezifischen religiösen Riten und mit einer angemessenen Zeremonie erfolgen. Einsatzkräfte der Provinz sollen den Vorgang vor Ort begleiten und beobachten.
Genehmigung lief 2023 aus
Der Friedhof liegt im Dorf Nummer 2 im Tambon Samet Tai im Bezirk Bang Khla. Nach einer Prüfung entsprach die Anlage nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben und Bedingungen.
Die Genehmigung lief bereits im Jahr 2023 aus. Eine Verlängerung wurde nicht erteilt. Auf dem Grundstück mit der Landurkunde Nummer 1515 befanden sich nach der Prüfung vier Bestattete.
Provinz ordnet Abriss und Verlegung an
Provinzgouverneurin Chatpraorn Niyom erließ am 7. September die Anordnung Nummer 2037/2569. Sie verlangt den Abriss der Bauwerke sowie die Verlegung aller Verstorbenen aus dem Friedhof und dem Krematorium.
Die Bestatteten müssen demnach innerhalb von sieben Tagen nach Kenntnis der Anordnung in einen privaten, gesetzlich genehmigten Friedhof gebracht oder dort aufbewahrt werden. Der Bezirk Bang Khla und die zuständigen Stellen sollen die Umsetzung eng verfolgen.
Behörden sichern den Einsatz vor Ort
Die Gouverneurin beauftragte Bang-Khla-Bezirkschef Ekkarach Krittayaphong und den Provinzoffizier Kosol Intharasorn mit der Kontrolle. Sie führten Bezirksbeamte sowie den Kamnan und die Dorfvorsteher des Tambon Samet Tai zum Friedhof.
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Der Einsatz erfolgte nach einer Mitteilung von Kan Chabad über die geplante Verlegung der vier Verstorbenen. Die Provinz kündigte an, die weiteren Schritte strikt nach den gesetzlichen Befugnissen, Vorschriften und den Anweisungen des stellvertretenden Innenministers fortzuführen.

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