JOMTIEN, Thailand – Zwei Männer haben am frühen Dienstagmorgen in Jomtien einen russischen Touristen mit einer Schusswaffe bedroht und 1.000 Baht erbeutet. Die Polizei prüft, ob die Verdächtigen mit mehreren ähnlichen Raubüberfällen der vergangenen Tage in Verbindung stehen.
Tourist übergibt 1.000 Baht
Der 41-jährige Russe Popov Aleksandr berichtete der Polizei, dass sich zwei Männer auf einem Motorrad näherten und eine Waffe auf ihn richteten. Aus Angst um seine Sicherheit übergab er ihnen 1.000 Baht Bargeld.
Anschließend fuhren die beiden Männer davon. Popov lief zu einem nahe gelegenen Sicherheitsstand und bat um Hilfe.
Polizei wurde um 2.06 Uhr gerufen
Beamte der Polizeiwache Muang Pattaya wurden um 2.06 Uhr zur Soi Pattaya Park in Jomtien gerufen. Dort trafen sie den weiterhin aufgewühlten Touristen an.
Ein Sicherheitsmitarbeiter berichtete, dass ein ausländischer Tourist Hilfe gesucht und von zwei jungen Männern auf einem Motorrad berichtet hatte. Nach seinen Angaben hielten die Männer neben dem Opfer, zeigten eine Schusswaffe und forderten dessen Wertsachen.

Ermittler prüfen Überwachungsvideos
Die Ermittler nahmen die Aussage des Touristen auf und werten Aufnahmen von Überwachungskameras aus. Gleichzeitig suchen sie in der Umgebung nach weiteren Hinweisen.
Die Polizei kündigte an, die Verdächtigen zu verfolgen und Anklage zu erheben, falls sie identifiziert werden.
Mehrere ähnliche Fälle in einer Woche
Lokale Berichte sprechen von mehr als vier Menschen – sowohl thailändische Bewohner als auch ausländische Besucher –, die in der vergangenen Woche bei offenbar zufälligen Raubüberfällen zu Zielen wurden. Die Vorfälle haben bei Anwohnern und Touristen die Sorge wachsen lassen.
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Aus der Gemeinde kam die Forderung nach schnellen Ermittlungen. Nach Einschätzung der Anwohner könnten die Überfälle auf dieselbe Gruppe zurückgehen, weitere Fälle sollten verhindert werden.

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