BANGKOK – Die Kraftstoffpreise in Thailand sind am Dienstagmorgen erneut gestiegen. Seit 5 Uhr kosten regulärer Diesel, Benzin und Gasohol 0,85 Baht mehr pro Liter. Der neue Dieselpreis liegt bei 40,69 Baht je Liter. Premium-Kraftstoffe sind von der Erhöhung nicht betroffen.
Diesel kostet jetzt 40,69 Baht
Die Preiserhöhung gilt bei den großen Tankstellenketten PTT Station und Bangchak. Der normale Diesel kostet nun 40,69 Baht je Liter. Diesel B20 wird mit 35,69 Baht angeboten.
Auch die gängigen Benzin- und Gasohol-Sorten wurden um 0,85 Baht je Liter teurer. Gasohol 95 kostet jetzt 39,94 Baht, Gasohol 91 liegt bei 39,57 Baht und E20 bei 34,94 Baht je Liter. Die Preise gelten für den Großraum Bangkok ohne örtliche Abgaben.
Ölfonds reagiert auf hohe Weltmarktpreise
Die Entscheidung geht auf den thailändischen Ausschuss zur Verwaltung des Ölfonds zurück. Nach Angaben der thailändischen Wirtschaftszeitung Prachachat soll die Anpassung den finanziellen Druck auf den Fonds verringern, der die heimischen Kraftstoffpreise weiterhin stark subventioniert.
Als Grund werden die angespannte geopolitische Lage und die unsichere Versorgung im Nahen Osten genannt. Nach einem Bericht von Bangkok Biz News lag der Preis für WTI-Rohöl am Dienstagmorgen bei rund 101,95 US-Dollar je Barrel. Brent-Rohöl schloss am Vortag bei 105,68 US-Dollar.
Weitere Belastung für Autofahrer und Transportgewerbe
Die höheren Preise verteuern das Tanken für private Autofahrer. Besonders betroffen sind Menschen, die täglich lange Strecken zurücklegen, sowie Unternehmen mit Lieferfahrzeugen und Lastwagen.
Der Ölfonds erklärte, er wolle die Preise weiterhin stabilisieren und die Belastung für die Bevölkerung begrenzen. Zugleich riefen die zuständigen Stellen Haushalte und Unternehmen dazu auf, Kraftstoff sparsam und nur für notwendige Fahrten zu verwenden.
Ihre Meinung ist gefragt
Wie stark spüren Sie die erneute Erhöhung der Kraftstoffpreise in Ihrem Alltag? Haben die höheren Kosten bereits Auswirkungen auf Ihre Fahrten oder Ihr Geschäft?
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Bin ja gespannt wie lange dieser Ölfond die Spritpreise noch subventionieren kann. Irgendwoher muss die Kohle ja kommen und nachdem man dabei ist Fremdgeldzuflüsse massiv einzudampfen dürfte irgendwann Schicht im Schacht sein. Dann wird es erst ein böses Erwachen geben, wie in Europa schon geschehen.