BANG LAMUNG, THAILAND – Ein Bienenschwarm hat in Bang Lamung bei Pattaya fast 20 Menschen verletzt. Eine 71-jährige Lebensmittelverkäuferin wurde von rund 100 Bienen attackiert und schwer verletzt, auch ein Polizist erlitt bei einem Rettungsversuch Stiche.
Verkäuferin stürzt nach Angriff mit rund 100 Bienen
Die Verkäuferin Aronong Wentris wurde am 20. August von einem Schwarm der Riesenhonigbiene angegriffen. Die Bienen stachen nach Angaben einer Augenzeugin auf sie ein, bis sie zu Boden fiel.
Ein Polizist wollte der 71-Jährigen helfen und wurde ebenfalls attackiert. Er griff schließlich zu einem Feuerlöscher und sprühte damit auf die Verkäuferin, damit die Bienen von ihr abließen.
Schüler und Polizisten unter den Verletzten
Der Angriff ereignete sich neben dem Bezirksamt Bang Lamung in Na Kluea, unter einem großen Regenbaum. Auf dem Gelände befinden sich auch die Polizeistation Bang Lamung und die Bang-Lamung-Schule.
Unter den weiteren 17 Verletzten waren 13 Schüler, ein Polizist und drei Anwohner. Mehrere Menschen litten nach den Stichen unter starken Schwellungen und allergischen Reaktionen.
Rettungskräfte rücken mit mehr als fünf Rettungswagen an
Die Rettungsleitstelle der Sawang Boriboon Foundation in Pattaya erhielt gegen 10.20 Uhr den Notruf. Mehr als fünf Rettungswagen fuhren zum Behördenzentrum, wo zunächst zehn Verletzte auf Hilfe warteten.
Die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe und brachten Verletzte in das Pattaya-Patthamakun-Krankenhaus. Der stellvertretende Ermittlungsinspektor der Polizeistation Bang Lamung, Ratchaphon Seniwong na Ayuthaya, wurde bei seinem Rettungsversuch ebenfalls verletzt.
Bienenstock wird sofort entfernt
Der Bienenstock hing in etwa großer Ausdehnung, rund ein mal ein Meter, in der Krone des Baumes. Eine Verkäuferin berichtete, vor dem Angriff habe die 71-Jährige Feuer gemacht, um Hähnchen zu grillen.
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Die Einsatzkräfte der Katastrophenschutzabteilung von Pattaya setzten einen Hubsteiger ein und verbrannten den Bienenstock, um weitere Angriffe zu verhindern. Anwohner sagten, einen ähnlichen Vorfall habe es dort bereits einmal gegeben, damals jedoch mit deutlich geringerer Heftigkeit.
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