SARABURI, Thailand – Heftiger Regen hat in mehreren Orten der Provinz Sturzfluten ausgelöst. In Muak Lek wurden drei Menschen aus einem Fahrzeug gerettet, das von den Wassermassen in einen Kanal gerissen worden war. In Kaeng Khoi mussten eingeschlossene Touristen aus einem Resort evakuiert werden.
Muak Lek: Flut reißt Fahrzeug in den Kanal
Im Dorf Ban Mak im Bezirk Muak Lek wurde ein Fahrzeug von den Wassermassen von einem Wehr gespült und in den Muak-Lek-Kanal gerissen. Drei Menschen saßen im Wagen fest.
Helfer konnten alle drei Insassen befreien. Das Fahrzeug sollte anschließend aus dem Kanal geborgen werden.
Touristen in Kaeng Khoi aus Resort evakuiert
Im Dorf Nummer 9 des Teilbezirks Cha-om im Bezirk Kaeng Khoi strömte das Wasser nach den starken Regenfällen durch den Bereich eines Resorts. Dort untergebrachte Touristen konnten das Gelände zunächst nicht verlassen.
Der Dorfvorsteher ließ die Gäste aus dem gefährdeten Gebiet bringen. Sie wurden vorübergehend im Büro des Dorfvorstehers untergebracht, während der Wasserstand zurückging und sich die Lage beruhigte.
Behörden beobachten die Lage in Saraburi
Das Amt für Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr der Provinz Saraburi erhielt die Meldung über die Notrufnummer 1784 und schaltete den Bezirk Kaeng Khoi ein. Einsatzkräfte, Bezirksvertreter sowie Dorf- und Gemeindevorsteher wurden zur Unterstützung bereitgestellt.
Die Behörden forderten Bewohner und Touristen in Cha-om, vor allem an Berghängen, Bächen und in tiefer gelegenen Gebieten, zu besonderer Vorsicht auf. Sie sollen die amtlichen Bekanntmachungen während der Nacht aufmerksam verfolgen.
Monsunzeit in Thailand erhöht Überschwemmungsgefahr
Die Monsunzeit bringt in Thailand regelmäßig starke und teils lang anhaltende Regenfälle. Besonders in hügeligen Regionen und an Flüssen kann das Wasser schnell ansteigen. Nach heftigen Schauern besteht zudem die Gefahr von Sturzfluten und Erdrutschen, auch wenn die Niederschläge nur örtlich auftreten.
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Behörden empfehlen Bewohnern und Reisenden, Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen und gefährdete Gebiete zu meiden. Dazu zählen insbesondere Uferbereiche, tiefer gelegene Straßen, Bäche und Berghänge. Bei steigenden Wasserständen sollten Betroffene ihre Unterkunft frühzeitig verlassen und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen.
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