Nur noch 15 Tage Aufenthalt für Israelis?

Bei einem Forum in Patong erhoben 200 bis 300 Teilnehmer Vorwürfe zu illegalen Geschäften und Verstößen gegen thailändisches Recht. Eine Petition ging an einen Abgeordneten.

Nur noch 15 Tage Aufenthalt für Israelis?
TNR

PATONG, THAILAND – Rund 200 bis 300 Einwohner von Phuket haben am Freitag, dem 28. August, eine Begrenzung des Aufenthalts israelischer Touristen auf höchstens 15 Tage gefordert. Bei einem Forum am Loma Park am Patong Beach ging es auch um Vorwürfe illegaler Geschäfte und um ausländische Besucher, die sich nicht an thailändisches Recht halten sollen.

Werbeanzeige

Forderung nach einer 15-Tage-Grenze

Das Treffen stand unter dem Titel „Save Phuket, Save Patong, Respect Thai Law“. Teilnehmer verlangten strengere Visaregeln für israelische Touristen und eine genauere Prüfung der Besucher bei der Einreise.

Nach ihrer Vorstellung sollen vor allem Touristengruppen nach Phuket kommen, die für ihren Urlaub anreisen und anschließend wieder abreisen. Die Teilnehmer wollten sicherstellen, dass Besucher für ihren Urlaub kommen und anschließend wieder abreisen, statt illegale Geschäfte zu betreiben oder Thailändern Arbeitsplätze wegzunehmen.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Bis zu 1.000 Israelis pro Woche

Ein Vertreter der Tourismusbranche sagte bei dem Forum, dass drei Flüge pro Woche israelische Besucher nach Phuket bringen. Jede Maschine habe 200 bis 300 Passagiere.

Nach seiner Einschätzung kommen damit mindestens 1.000 Israelis pro Woche auf die Insel. Viele blieben mindestens 15 Tage oder länger. Der Betreiber räumte ein, dass israelische Touristen viel Geld ausgeben, sagte aber, die Bewohner wollten, dass Besucher nach dem Urlaub wieder abreisen.

Werbeanzeige

Vorwürfe gegen Teile der Besucherschaft

Zu den Teilnehmern gehörten Tourismusunternehmer, Hotelbesitzer, Tuk-Tuk-Fahrer, Reiseleiter und Anwohner. Sie beklagten, dass einige Besucher billige Unterkünfte nutzten, ihr Essen in Convenience-Stores kauften und sich überheblich verhielten oder das Gesetz missachteten.

Die Teilnehmer bezeichneten diese Form als Tourismus mit geringer Qualität. Sie warnten außerdem, eine große Zahl israelischer Besucher könne europäische Touristen davon abhalten, nach Phuket zu reisen.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Polizei beobachtet das Forum

Die Veranstaltung wurde von uniformierten Polizisten und Beamten in Zivil überwacht. Organisiert hatte das Treffen die Phuket Land Protection Group.

Die Gruppe übergab nach dem Forum eine Petition an Chalermpong Saendee, Abgeordneter der Volkspartei für Phukets Wahlkreis 2. Er hatte zuvor die vorgetragenen Sorgen angehört.

Werbeanzeige

Abgeordneter spricht von unfairer Konkurrenz

Chalermpong erklärte, Phuket sei ein Reiseziel von Weltrang und ziehe jedes Jahr Besucher aus aller Welt an. Der Tourismus bringe der Inselprovinz Einkommen und wirtschaftliche Chancen.

Gleichzeitig müssten Probleme angegangen werden, wenn Menschen nach Thailand einreisten, ohne das thailändische Recht zu respektieren, sagte der Abgeordnete. Er verwies auch auf Investorengruppen, die durch die Ausnutzung örtlicher Unternehmen in den Markt eingedrungen seien und dadurch kleine und mittlere Betriebe sowie Kleinunternehmer in Phuket einem unfairen Wettbewerb aussetzten.

Lesen Sie auch: Wut-Demo auf Phuket: Thailand droht Randalierern mit Haft

Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: AseanNow

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.