BANGKOK – 35.739 Fälle und geschätzte Bußgelder von 6.274,77 Millionen Baht: Thailand hat im Haushaltsjahr 2026 den Kampf gegen illegal gehandelte Verbrauchsteuerwaren ausgeweitet. Die Zahl der Fälle stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,84 Prozent, die erwarteten Bußgelder um 14,98 Prozent.
35.739 Verfahren in elf Monaten
Das Finanzministerium meldete für die ersten elf Monate des Haushaltsjahres 2569 insgesamt 35.739 Verfahren durch die Steuerbehörde. Die Zahl lag 5,84 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Die Behörde setzte Bußgelder fest oder schätzte sie auf insgesamt 6.274,77 Millionen Baht. Damit lag die Summe 14,98 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres.
Tabakwaren führen die Liste an
Am häufigsten stellten die Behörden Verstöße bei Tabakwaren fest. Der illegale Import und Verkauf von Schmuggelzigaretten wird dabei am häufigsten festgestellt.
Auf Tabakwaren folgten Alkohol und Treibstoff. Die Regierung sieht dadurch Einnahmen des Staates unter Druck und Nachteile für Unternehmen, die sich an die gesetzlichen Regeln halten.
Kontrollen sollen stärker auf Daten beruhen
Nach Angaben der stellvertretenden Regierungssprecherin Ploythale Laksamisaeng setzt die Regierung die Anweisung von Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul um, die Kontrollen zu verschärfen. Die Steuerbehörde will dabei Daten zu früheren Aufgriffen, Regionen und Transportwegen auswerten.
In die Planung fließen auch Informationen staatlicher und privater Stellen sowie Hinweise aus der Bevölkerung ein. Statt landesweit dieselben Maßnahmen einzusetzen, sollen Kontrollen künftig an das jeweilige Risiko und die Situation vor Ort angepasst werden.
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