BANGKOK, THAILAND – Thailand verschärft die Überwachung von Mpox, nachdem die Fallzahlen weiter gestiegen sind. Zwischen dem 1. Januar und dem 23. August 2026 wurden 254 Infektionen bestätigt, in 193 Fällen wurde die Unterlinie Clade Ib nachgewiesen. Sie ist besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem mit schwereren Symptomen und Hautläsionen verbunden.
Clade Ib ist jetzt die häufigste Variante
Von den 254 bestätigten Fällen entfielen 193 auf Clade I. Bei allen diesen Infektionen handelte es sich um die Unterlinie Clade Ib.
Weitere 58 Fälle wurden Clade II zugeordnet. Bei drei Fällen stand die Bestätigung der Unterlinie noch aus. Laut Generaldirektor Dr. Montien Kanasawat blieb die Lage unter Kontrolle, die Verteilung der Varianten habe sich aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich verändert.
Viele Fälle in Bangkok und Touristenprovinzen
Die meisten Patienten wurden in Bangkok, den angrenzenden Provinzen, größeren Städten und Touristenprovinzen festgestellt.
Als wichtigste Risiken gelten enger Kontakt im Zusammenhang mit sexueller Aktivität sowie der Besuch geschlossener oder stark gefüllter Orte.
Symptome können bis zu 21 Tage später auftreten
Mpox kann durch engen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen werden. Dazu zählt der direkte Kontakt mit Hautausschlägen, Bläschen oder Körperflüssigkeiten ebenso wie längerer Aufenthalt in unmittelbarer Nähe.
Mögliche Anzeichen sind Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, geschwollene Lymphknoten, Hautausschläge und Bläschen. Wer solche Beschwerden entwickelt, sollte nach einem möglichen Risiko-Kontakt besonders im Zeitraum von fünf bis 21 Tagen eine nahegelegene medizinische Einrichtung aufsuchen und das Personal genau über den möglichen Kontakt informieren.
Behörden vernetzen Kliniken und Contact-Tracing
Das Department of Disease Control hat landesweit Gesundheitseinrichtungen eingebunden, um Untersuchungen und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu verstärken. Auch Kliniken für sexuell übertragbare Infektionen und HIV sind in die Reaktion einbezogen. Zudem gelten Maßnahmen zur Infektionskontrolle in medizinischen Einrichtungen.
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Die Behörde rät der Bevölkerung zu guter persönlicher Hygiene und dazu, sich nach einem möglichen Kontakt aufmerksam selbst zu beobachten. Sie fordert die Bevölkerung außerdem auf, die Risiken zu verstehen und Verhalten zu vermeiden, das zu einer Infektion führen könnte. Informationen und Beratung gibt es über die Hotline des Department of Disease Control unter 1422.
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