BANGKOK, Thailand – Ein Fahrer nahm dreimal denselben Auftrag an, obwohl eine erkrankte Person dringend zu einer Klinik gebracht werden sollte. Nach dem Hinweis, dass er gerade esse, brach er den Kontakt ab und stornierte erst nach fast zehn Minuten.
Dieselbe Person nahm den Auftrag dreimal an
Der Vorfall ereignete sich in einer Industrieanlage. Eine Person aus dem Kollegenkreis litt plötzlich unter Schwindel, Benommenheit und starkem Schweißausbruch. Kollegen hielten seinen Zustand für bedenklich und teilten sich auf.
Ein Teil rief den Notruf 1669. Die Helfer erklärten erste Maßnahmen und teilten mit, dass der Rettungswagen etwa 20 bis 30 Minuten brauchen werde. Andere Kollegen bestellten für den Weg zur nächstgelegenen Klinik ein Auto über eine App.
„Ich esse gerade“ – dann kam keine Antwort mehr
Die Kollegen bestellten die Fahrt insgesamt dreimal. Jedes Mal nahm dieselbe Person den Auftrag an. Beim dritten Versuch schrieb sie um 13.03 Uhr: „Ist es dringend? Ich esse gerade.“
Die Antwort kam sofort: Es sei dringend, weil jemand krank sei und sein Zustand nicht gut sei. Danach reagierte die Person nicht mehr, nahm keine Anrufe an und antwortete auch im Chat nicht.
Kollegen warteten fast zehn Minuten auf die Stornierung
Die wartenden Kollegen schrieben um 13.06 Uhr erneut und forderten um 13.09 Uhr die Stornierung, damit ein anderer Fahrer den Auftrag übernehmen könne. Kurz darauf teilten sie mit, dass der Zustand der erkrankten Person nicht gut sei.
Nach Angaben des Verfassers wartete die Gruppe fast zehn Minuten, bis der Fahrer selbst stornierte. Die Kollegen wollten nicht eigenmächtig abbrechen, weil sie befürchteten, dass der Fahrer bereits unterwegs sein könnte und dadurch eine Fahrt verlieren würde.
Zustand bessert sich, die Gruppe verzichtet auf weitere Buchung
Nach der Stornierung bestellten die Kollegen kein weiteres Auto mehr. Sie warteten auf den Rettungsdienst von 1669. Während dieser Zeit besserte sich der Zustand des Patienten nach ihren Angaben allmählich.
Die postende Person erklärte, er wolle andere Fahrer nicht angreifen oder pauschal verurteilen. Er verwies auf den Zeitdruck in diesem Beruf, stellte aber die Frage nach der Angemessenheit des Verhaltens und bat Fahrende, bei privaten Angelegenheiten wie einer Mahlzeit den Dienst zuvor offline zu schalten.

Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: