HUA HIN, Thailand – Das Provinzgericht Hua Hin hat den Angeklagten Sam wegen Raubmordes an einer Hotelangestellten zum Tode verurteilt. Das Gericht sah trotz seines Geständnisses keinen Grund für Gnade. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Todesstrafe trotz Geständnis
Sam hatte vor Gericht die Tat eingeräumt. Die Richter bewerteten den Fall dennoch als besonders schweren und erschütternden Raubmord mit grausamen Umständen.
Nach Ansicht des Gerichts führte die Tat zu einem schweren Verlust für die Familie des Opfers. Deshalb wurde die Todesstrafe verhängt.
Hotelangestellte starb bei Raubüberfall
Die Tat ereignete sich am 19. Januar gegen 3.15 Uhr in einem Hotel im Bezirk Hua Hin in der Provinz Prachuap Khiri Khan. Die Angestellte war während ihrer Arbeit an der Rezeption, als der Angeklagte sie mit Gewalt attackierte und Geld sowie zwei Mobiltelefone raubte.
Nach der Tat floh der Mann. Aufnahmen der Überwachungskameras galten als wichtiges Beweismittel für die Ermittler.
Polizei nahm den Beschuldigten fest
Nach dem Vorfall verfolgte die Polizei den Verdächtigen und nahm ihn fest. Anschließend wurde er der Justiz übergeben.
Nach Angaben aus dem Verfahren stellte niemand aus seiner Familie einen Antrag auf Freilassung gegen Kaution. Sam wurde deshalb direkt in ein Gefängnis gebracht.
Zweites Todesurteil in Hua Hin
Das Urteil ist das zweite Todesurteil des Provinzgerichts Hua Hin. Im ersten Fall ging es um „Ai Games“ und den Mord an „Nong Kaem“ in einem Zug.
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Dieses Urteil wurde später in eine lebenslange Freiheitsstrafe umgewandelt. Auch Sam kann nach den gesetzlichen Vorgaben Berufung und Revision einlegen.
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