Stiefsohn gesteht: Er tötete seinen 79-jährigen Stiefvater

Stiefsohn gesteht: Er tötete seinen 79-jährigen Stiefvater nach einer Auseinandersetzung.

Stiefsohn gesteht: Er tötete seinen 79-jährigen Stiefvater
Naewna

Nakhon Phanom, Thailand – Ein 54-jähriger Mann ist festgenommen worden, nachdem sein 79-jähriger Stiefvater in dessen Haus getötet worden war. Dorfbewohner entdeckten den Verdächtigen erschöpft und ohne Essen und Wasser in einer Hütte mitten in einer Kautschukplantage. Der Urin war violett verfärbt.

Werbeanzeige

Verdächtiger nach einem Tag in Kautschukplantage gefasst

Der ehemalige Polizeibeamte Wichian, genannt „Dan Sian“, war am 11. September im Dorf Ban Na Hua Bo in Nakhon Phanom tot aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei war er tödlich verletzt worden.

Der 54-jährige Stiefsohn Boonsong, genannt „Song“, soll nach dem Vorfall aus dem Haus geflohen sein. Dorfbewohner entdeckten ihn rund vier Kilometer vom Tatort entfernt in einer Hütte und informierten den Dorfvorsteher, der daraufhin Polizei und Verwaltungsbehörden verständigte.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Festnahme in geschwächtem Zustand

Boonsong hatte sich nach Angaben der Behörden einen Tag lang ohne Essen und Wasser versteckt. Bei seiner Festnahme war er deshalb stark geschwächt.

Ein Urintest zeigte eine violette Verfärbung. Die Beamten brachten ihn anschließend zu einer Rekonstruktion des Tatablaufs auf Grundlage seiner Aussage.

Werbeanzeige

Auseinandersetzung im Haus ging der Tat voraus

Bei der Befragung soll Boonsong die Tat gestanden haben. Er erklärte, am frühen Morgen im Obergeschoss Cannabis konsumiert zu haben, als Wichian den Geruch bemerkte, ihn zur Rede stellte und aufforderte, das Haus zu verlassen.

Nach Darstellung des Verdächtigen kam es zu einer Auseinandersetzung. Als sein Stiefvater mit dem Rücken zu ihm auf der Treppe saß, griff Boonsong nach einem Gegenstand und ging auf ihn los. Wichian überlebte den Angriff nicht. Anschließend floh er durch ein Fenster in Richtung Kautschukplantage.

Werbeanzeige
Werbeanzeige

Familie widerspricht Darstellung des Verdächtigen

Der jüngste Sohn des Getöteten wies die Aussage zurück, Boonsong habe aus Angst vor einer Schusswaffe gehandelt. Sein Vater habe keine Waffe mehr besessen.

Nach Angaben des Sohnes hatte Boonsong vor mehr als zehn Jahren heimlich eine Schrotflinte seines Stiefvaters gestohlen und verkauft. Mit dem Geld habe er Methamphetamin zum Konsum gekauft. Wichian habe ihn lediglich zur Vernunft bringen und zu einem besseren Leben bewegen wollen.

Werbeanzeige

Vorwurf der vorsätzlichen Tötung

Die Behörden erhoben gegen Boonsong zunächst den Vorwurf der vorsätzlichen Tötung. Hinzu kommt der Vorwurf des Konsums von Drogen der Kategorie 1, zu der Methamphetamin gehört.

Lesen Sie auch: Isaan Polizist dealt mit Yaba-Pillen

Der Verdächtige wurde für das weitere Verfahren nach dem Gesetz in Gewahrsam genommen.

Newsletter abonnieren

Newsletter auswählen:
Abonnieren Sie den täglichen Newsletter des Wochenblitz und erhalten Sie jeden Tag aktuelle Nachrichten und exklusive Inhalte direkt in Ihr Postfach.

Wir schützen Ihre Daten gemäß DSGVO. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Quelle: Naewna

Wichtiger Hinweis für unsere Leser

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln:

  • Höflichkeit: Keine Beleidigungen, Kraftausdrücke oder Gewaltandrohungen.
  • Sorgfalt: Bitte achten Sie auf die korrekte Schreibweise von Namen.
  • Quellen: Zitate nur mit Namensnennung (Internet-Links/URLs sind nicht erlaubt).
  • Themen: Bitte keine Kritik an der Regierung, der Monarchie oder Diskussionen zur Moderation.
Vorbehalt der Redaktion: Wir behalten uns das Recht vor, Kommentare nachträglich zu bearbeiten oder zu löschen, sollten diese gegen unsere Regeln oder geltendes Recht verstoßen. Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Daten bleiben 30 Tage lokal im Browser-Cookie.