BANGKOK – Ein 32-jähriger Motorradfahrer ist am frühen Samstagmorgen nach einem Unfall auf einer Brücke im Bangkoker Bezirk Bang Khen gestorben. Ein Zeuge hörte kurz vor dem Unfall das laute Aufheulen eines Großmotorrads. Die Polizei prüft nun Überwachungsvideos und geht zunächst von hoher Geschwindigkeit aus.
Unfall auf Brücke
Die Polizei wurde gegen 1.30 Uhr zu dem Unfall auf der Brücke über den Khlong Lum Phai gerufen. Sie liegt nahe der Kreuzung mit der Phalasinthu Road im Bezirksteil Anusawari.
Am Fuß der Brücke fanden die Einsatzkräfte eine umgestürzte grün-schwarze Kawasaki Z800 mit Bangkoker Kennzeichen. Der Tank war stark eingedellt.
Fahrer nach mehr als zehn Minuten gefunden
Der nur als Nattawut identifizierte Mann lag bewusstlos nahe dem Brückenfuß. Er trug einen Integralhelm, ein schwarzes kurzärmeliges T-Shirt und Jeans.
Ein Zeuge berichtete, er habe von der Prasert-Manukitch Road, die auch Kaset-Nawamin Road genannt wird, das laute Beschleunigen eines Großmotorrads gehört. Nach dem Krachen ging er nach draußen, fand zunächst nur das umgestürzte Motorrad und entdeckte den Fahrer erst nach einer Suche von mehr als zehn Minuten.
Wiederbelebung bleibt erfolglos
Rettungskräfte führten mehr als 30 Minuten lang eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Nattawut konnte jedoch nicht gerettet werden und wurde später für tot erklärt.
Nach Angaben der Polizei erlag er noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.
Polizei prüft Unfallhergang
Die Polizei vermutet zunächst, dass das Motorrad mit hoher Geschwindigkeit über die Brücke fuhr, abhob und der Fahrer die Kontrolle verlor. Die Kawasaki soll umgestürzt und mit großer Wucht gegen eine Betonbarriere geraten sein, wobei der Fahrer zu Fall kam.
Der stellvertretende Ermittlungsinspektor Pol.-Lt. Naphon Thongrat von der Polizeiwache Bang Khen begab sich zum Unfallort mit medizinischen Kräften des Erawan-Zentrums der Stadtverwaltung Bangkok und Helfern der Ruam Katanyu Foundation. Die Ermittler prüfen die Aufnahmen der Überwachungskameras.
Leichnam zur Untersuchung gebracht
Der Leichnam wurde zur gerichtsmedizinischen Untersuchung in das Bhumibol-Adulyadej-Krankenhaus gebracht.
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Anschließend wurde er der Familie für die religiösen Zeremonien übergeben.
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