SURAT THANI, THAILAND – Dauerregen hat am 19. September im Gebiet Khao Sok im Bezirk Phanom eine Sturzflut ausgelöst. Touristen und Anwohner mussten evakuiert werden, nachdem der Sok-Kanal über die Ufer trat und Resorts sowie Wohnbereiche am Wasser überflutete. Verletzte wurden bei den ersten Rettungseinsätzen nicht gemeldet.
Boote bringen Eingeschlossene aus den Fluten
Das Wasser im Sok-Kanal stieg innerhalb kurzer Zeit stark an und strömte in umliegende Gemeinden und Unterkünfte. Mitarbeiter des Khao-Sok-Nationalparks arbeiteten mit der Phanom Rescue Foundation und den Rettungsteams aus Takhun zusammen.
Mit Schlauchbooten und Sicherheitsseilen holten die Einsatzkräfte Menschen aus der schnellen Strömung. Thailändische und ausländische Touristen aus den Resorts am Flussufer sowie Anwohner wurden in kleinen Gruppen in Sicherheit gebracht.
Einsatzzentrale überwacht die Lage
Vor Ort richteten die Behörden eine vorläufige Einsatzzentrale ein. Dort werden die Rettungsarbeiten koordiniert und die Wasserstände rund um die Uhr beobachtet.
Parkmitarbeiter und Rettungsteams blieben in erhöhter Bereitschaft, während sie die weitere Entwicklung verfolgten. Verletzte wurden bei den ersten Einsätzen nicht gemeldet.

Überschwemmung blockiert Highway 401
Auch der Highway 401 war auf einem Abschnitt bei Kilometer 66+600 überflutet. Die Stelle war früher als Kilometer 85+000 gekennzeichnet und für normale Fahrzeuge nicht passierbar.
Das Zentrum der Behörde für Katastrophenschutz und Gefahrenabwehr in Zone 11 von Surat Thani setzte Spezialfahrzeuge für tiefes Hochwasser ein. Damit wurden weitere Touristen aus dem überfluteten Gebiet gebracht.
Umleitung über Highway 4118
Der Highway-Bezirk Surat Thani 3 in Wiang Sa sperrte den betroffenen Straßenabschnitt vorübergehend. Reisende in Richtung Phuket, Krabi oder Phang Nga wurden auf den Highway 4118 verwiesen.
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Die Sperrung gilt für den überfluteten Bereich, der für gewöhnliche Fahrzeuge unpassierbar war. Die Behörden setzten die Beobachtung der Wasserlage und die Rettungseinsätze fort.
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