BANGKOK, THAILAND – Ein Ukrainer berichtet nach einer Nasenoperation in Bangkok von Atemproblemen. Eine Untersuchung stellte später einen Rippenbruch fest. Pavlo reichte Beschwerde gegen den behandelnden Arzt ein, erhielt nach eigenen Angaben bislang aber keine Rückmeldung.
Rippenknochen für Nasenoperation entnommen
Pavlo ließ sich am 12. September des Vorjahres in einem Krankenhaus im Bangkoker Bezirk Bang Kho Laem wegen einer gebrochenen Nase operieren. Der Arzt verwendete nach seinen Angaben Knochen aus einer Rippe, um die Nase wieder aufzubauen. Die Behandlung kostete 350.000 Baht.
Nach dem Eingriff bekam Pavlo Schwierigkeiten beim Atmen und hatte das Gefühl, seine Atemwege seien blockiert. Als er zum Arzt zurückkehrte, habe dieser die Beschwerden als normale Nebenwirkung der Operation bezeichnet, berichtete Pavlo.
Untersuchung stellte Rippenbruch fest
Am 2. Februar ließ sich Pavlo medizinisch untersuchen. Dabei wurde nach seinen Angaben ein Rippenbruch festgestellt.
Der Befund weckte bei ihm weitere Zweifel am Ergebnis der Behandlung. Ob der Rippenbruch mit der Operation zusammenhing, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Pavlo prüfte Angaben zur Qualifikation
Vor dem Eingriff hatte Pavlo nach eigenen Angaben Informationen über den Arzt bei einer bekannten Universität in den USA gesucht, an der dieser seiner Vermutung nach studiert hatte. Die gefundenen Angaben beschrieben den Arzt als einen der drei besten Mediziner in der ASEAN-Region für solche Eingriffe. Auf dieser Grundlage entschied sich Pavlo für die Operation.
Später stieß Pavlo nach eigener Aussage auf Hinweise, wonach der Arzt einem ausländischen Patienten nach einem mutmaßlichen Behandlungsfehler eine Entschädigung gezahlt haben soll. Diese Angaben stehen im Artikel als Pavlos Recherche, nicht als bestätigter Befund.
Behördenprüfung und Beschwerde bei der Polizei
Pavlo wandte sich an die Abteilung der Verbraucherschutzpolizei (CPPD), hatte nach eigenen Angaben aber noch keine Nachricht zum Stand seiner Beschwerde erhalten. Der Sender Channel 7HD prüfte die Krankenhausunterlagen beim Department of Health Service Support (DHSS). Dem Bericht zufolge bestätigte die Behörde, dass die Einrichtung legal registriert ist und eine gültige Betriebserlaubnis besitzt.
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Auch der Arzt ist im Register des thailändischen Ärzteverbands aufgeführt und besitzt seit 1989 eine ärztliche Zulassung. Die Prüfungen ergaben laut Channel 7HD widersprüchliche Angaben zu seinem Hintergrund und seiner Qualifikation. Am 23. September begleitete der Sender Pavlo zur CPPD, um nach dem Stand der Beschwerde zu fragen.

Wenn er ein guter Arzt(Spezialist)wäre,dann hätte er in der Leistengegend ein Stück Knochen entfernt ,zwecks Nasenkorrektur!
Das Bumrungrat Hospital hatte es bei mir so durchgeführt und ich hatte keinerlei Probleme nach der OP!