BANGKOK, Thailand – Der Nationale Sicherheitsrat (NSC) hat Erkenntnisse zu einem möglichen Angriff der USA auf den Iran. Nach Angaben von Generalsekretär Ekachai Phruksaphat bereitet sich Thailand auf mögliche Folgen vor, auch wenn er von keiner Krise spricht. Mehrere Länder hatten ihre Bürger zuvor aufgefordert, Lebensmittel und Trinkwasser für 72 Stunden zu lagern.
Sicherheitsrat hat Erkenntnisse zu möglichem US-Angriff auf den Iran
Am 30. Oktober sprach General Ekachai Phruksaphat im Regierungssitz in Bangkok über Berichte aus dem Ausland, wonach die USA den Iran bald angreifen könnten. Auf die Frage, ob Thailand Hinweise auf so ein Ereignis habe, bejahte er das.
Die Informationen stammten aus der Analyse der Truppenbewegungen und der diplomatischen Schritte der beteiligten Länder. Auf welcher Stufe die Lage derzeit eingeordnet wird, nannte der Sicherheitsratschef nicht.
Keine Krise, sondern Vorbereitung auf allen Ebenen
Ekachai betonte, Thailand bereite sich vor, sei aber nicht in einer Krise. Die Vorbereitung betreffe Behörden, Pläne und die Bevölkerung. Staatliche Stellen planen sowohl den normalen Betrieb als auch Maßnahmen für unterschiedlich schwere Lagen.
Der Sicherheitsrat will Vertreter der zuständigen Behörden und Fachleute an einen Tisch holen. Möglichst schon in den Feiertagen oder am kommenden Mittwoch sollen sie beraten, welche Vorkehrungen für verschiedene Szenarien nötig sind. Die Regierung kündigte an, die Bevölkerung zu gegebener Zeit mit den nötigen Informationen zu versorgen.
Evakuierung und Energievorräte: Pläne liegen bereits vor
Gefragt, ob Thailand im schlimmsten Fall Thais aus der Region holen könnte, antwortete Ekachai mit Ja. Das Außenministerium und das Verteidigungsministerium hätten dafür bereits Vorkehrungen getroffen und stimmten sich täglich ab.
Auch für die Energieversorgung gibt es laut dem Sicherheitsrat Reservepläne. Die Vorbereitungen laufen nach seinen Worten schon seit den Anfängen der Lage. Die Details sollen nun genauer besprochen werden, weil die künftige Lage anders aussehen könnte als bisher.
Folgen für Energie und Wirtschaft im Angriffsfall
Ein Angriff der USA auf den Iran würde nach Ekachais Einschätzung die Energieversorgung treffen. Als Ausgangspunkt der Planung nannte er einen Vorfall wie den bereits früher erlebten. Die Regierung habe dafür schon Vorkehrungen getroffen.
Auch die Gesamtwirtschaft wäre betroffen, da die Auswirkungen breit streuen würden. Ministerpräsident habe den Sicherheitsrat beauftragt, vorab festzulegen, was schon jetzt vorbereitet werden muss.
Cyberangriffe: Digitalministerium und Sicherheitsrat informiert
Auf die Frage, ob sich Thailand gegen Cyberangriffe rüstet, sagte Ekachai, die zuständigen Stellen seien informiert und hätten Vorkehrungen getroffen. In Thailand seien die zuständigen Stellen informiert und hätten Vorkehrungen getroffen.
Als Beispiel nannte er das Ministerium für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Auch der Sicherheitsrat selbst sei in die Vorbereitungen eingebunden.
Offen bleibt, ob es zu neuen Kämpfen kommt
Ekachai wurde auch gefragt, ob es bei einem erneuten Zusammenstoß länger dauern und schlimmer werden könnte. Seine Antwort fiel knapp aus: Die Lage müsse erneut beobachtet werden. Eine Prognose gab er nicht ab.
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Bis zu den geplanten Beratungen mit Behörden und Fachleuten bleibt damit offen, wie sich die Lage entwickelt. Die Regierung will die Bevölkerung informieren, sobald es nach ihrer Einschätzung nötig ist.
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