DĂ€ne und Thai-Frau helfen FlĂŒchtlingen statt zu feiern

đŸŽ‚â€ïž GEBURTSTAG STATT GESCHENKE – HILFE FÜR FLÜCHTLINGE! DĂ€ne feiert in Surin – und spendet alles fĂŒr Kriegsopfer

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Herzliche Geste in Krisenzeiten: 
DĂ€ne und Thai-Ehefrau spenden HilfsgĂŒter 

Ein dĂ€nischer StaatsbĂŒrger und seine thailĂ€ndische Ehefrau haben ihren Geburtstag in eine Hilfsaktion verwandelt. Statt zu feiern, unterstĂŒtzten sie FlĂŒchtlinge und ein Krankenhaus in der von Grenzspannungen betroffenen Provinz Surin.

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Hilfslieferung fĂŒr Krankenhaus und Evakuierungszentren

Am 26. Juli gegen 13:30 Uhr ĂŒbergab Otto Villumsen gemeinsam mit seiner Frau Ornuma Khetnimitt und deren Bruder Luechai Khetnimiti eine Spende von Windeln an das Sri Narong Krankenhaus in der Provinz Surin. Das Krankenhaus versorgt derzeit Verletzte und Vertriebene aus den Grenzgebieten Sangkhla und Buachet, wo es zu militĂ€rischen Auseinandersetzungen zwischen Thailand und Kambodscha kam.

Neben medizinischen Artikeln brachte das Ehepaar auch Reis, Instantnudeln, Konserven, Trinkwasser, Moskitospray, UnterwĂ€sche und Hygieneartikel in die örtlichen Evakuierungszentren. Die Logistik ĂŒbernahm Ornumas Bruder Luechai, Manager der Firma BT Concrete Co. Ltd., mit UnterstĂŒtzung seiner Mitarbeiter.

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Geburtstagsfeier wird zur Hilfsaktion

Eigentlich war Otto aus DĂ€nemark angereist, um mit seiner Frau und deren Familie seinen Geburtstag zu feiern. Doch als er von den Grenzkonflikten in der Heimatregion seiner Frau erfuhr, entschied er sich um. 
„Meine Frau erzĂ€hlte mir von den Evakuierungszentren in Sri Narong. Da wir in der NĂ€he waren, wollten wir den Leuten in dieser schwierigen Situation helfen“, erklĂ€rte Villumsen.

Auch fĂŒr Ornuma war es eine ungewöhnliche Feier. Normalerweise begeht sie ihren Geburtstag mit einer Almosenzeremonie und einem Familienessen. Doch diesmal sagte die Familie die Feierlichkeiten ab. 
„Statt einer Party haben wir lieber HilfsgĂŒter gespendet. Mein Bruder und unsere Firmenmitarbeiter haben bei der Verteilung geholfen. Es ist vielleicht nicht viel, aber es kommt von Herzen“, sagte sie.

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Lokale SolidaritÀt in unsicheren Zeiten

Die Grenzregion zwischen Thailand und Kambodscha bleibt angespannt. Viele Bewohner der betroffenen Dörfer mussten ihre HĂ€user verlassen und harren in NotunterkĂŒnften aus. Die spontane Hilfe der Familie zeigt, wie privates Engagement in Krisenzeiten einen Unterschied machen kann.

Die Behörden vor Ort begrĂŒĂŸten die Initiative. 
„Solche UnterstĂŒtzung ist jetzt besonders wertvoll“, sagte ein Vertreter des Krankenhauses. 
Gleichzeitig warnte er davor, dass die Lage weiterhin unberechenbar sei und bat um weitere Hilfsbereitschaft.

WĂ€hrend die politische Lösung des Grenzkonflikts auf höchster Ebene verhandelt wird, bleibt die Situation fĂŒr die Zivilbevölkerung prekĂ€r. Die Familie Villumsen-Khetnimitt hat mit ihrer Aktion ein Zeichen gesetzt – und vielleicht andere dazu inspiriert, es ihnen gleichzutun.

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