BANGKOK, THAILAND – Ein Australier liegt nach einem Unfall in Thailand im Koma auf einer Intensivstation in Bangkok. Für seine Familie sind bereits mehr als 135.000 US-Dollar für Notoperationen am Gehirn und die weitere Behandlung angefallen.
Jede Woche kommen rund 50.000 US-Dollar hinzu
Der Mann hat mehrere Notoperationen am Gehirn hinter sich und lag am Sonntag, dem 23. August, seit zehn Tagen auf der Intensivstation. Wie sich sein Gesundheitszustand weiter entwickelt, ist unklar.
Die Behandlung auf der Intensivstation kostet nach Angaben der Familie etwa 50.000 US-Dollar pro Woche. Für einen sicheren Transport nach Australien werden weitere rund 500.000 US-Dollar erwartet.
Tochter flog nach Anruf aus Australien nach Thailand
Casey James, ein Model aus Sydney und Mitgründerin von Copini Beauty, ist 28 Jahre alt und erhielt nach eigenen Angaben einen Anruf des australischen Außenministeriums. Dabei erfuhr sie, dass ihr Vater in einen Unfall verwickelt worden war und in Bangkok intensivmedizinisch behandelt wurde.
Innerhalb von zwei Stunden flogen James und ihr Ehemann nach Thailand. Weitere Einzelheiten zum Unfall nannte sie nicht. Sie berichtete jedoch, dass ihr Vater im März 2025 einen schweren Motorradunfall überlebt hatte, obwohl die Verletzungen als lebensbedrohlich beschrieben worden waren.
Familie weiß nicht, wie es weitergeht
James beschrieb ihren Vater als kämpferisch. Zugleich erklärte sie, dass niemand wisse, welche Unterstützung er künftig benötigen werde.
Am Tag ihres Beitrags hatte ihre Mutter ihren 57. Geburtstag. James saß auf der Intensivstation und erinnerte sich an ihre Mutter, die an Krebs gestorben war.
Spendenaufruf soll Behandlung finanzieren
James’ Cousine Bridgette Pereira startete bei GoFundMe einen Spendenaufruf mit einem Ziel von 250.000 US-Dollar. Bis Sonntag waren bereits deutlich mehr als 36.000 US-Dollar eingegangen.
Die bisher angefallenen Kosten umfassen nach Angaben der Familie die Notoperationen am Gehirn und die laufende Behandlung auf der Intensivstation. Langzeitpflege und Rehabilitation in Australien sind in den genannten Summen noch nicht enthalten.
Langfristige medizinische Hilfe möglich
Die Familie wurde nach eigenen Angaben darauf hingewiesen, dass der Mann nach seiner Rückkehr nach Australien weiter medizinisch betreut werden könnte. Diese Unterstützung könnte möglicherweise lebenslang nötig sein.
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Ob der Mann eine Reise- oder Krankenversicherung besitzt, teilte James nicht mit. Für ausländische Reisende und in Thailand lebende Ausländer zeigt der Fall, wie wichtig ein Blick auf den Versicherungsschutz für Notfallbehandlung, Intensivpflege, Vorerkrankungen und Rücktransport ist.

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