8-jähriger Junge ertrinkt beim Schwimmen auf Phi Phi Island

⚠️🌊💔 Drama auf Phi Phi Island: Ein 8-jähriger chinesischer Tourist ertrinkt, nachdem er ohne Schwimmweste ins Meer ging. Ärzte kämpften vergeblich um sein Leben. Warum fehlte jede Sicherheitsaufsicht am Strand?

8-jähriger Junge ertrinkt beim Schwimmen auf Phi Phi Island
Kusoldharm Phuket Foundation
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Tragödie auf Phi Phi: 
Achtjähriger Chinese ertrinkt vor den Augen seines Vaters 

Phi Phi Island – Ein trauriger Vorfall im Touristenparadies Phi Phi: Ein achtjähriger chinesischer Junge ist gestern Nachmittag beim Schwimmen ertrunken – ohne Schwimmweste und ohne ausreichende Aufsicht. Sein Vater saß derweil am Strand.

Die tragischen Umstände

Der Junge mit dem Namen Xiao Zirui war mit seinem Vater über das Tourunternehmen TSK Marine zur Inselgruppe gekommen. Nach dem Mittagessen in einer Bungalow-Anlage in der Ton Sai Bucht ging es gegen 13:55 Uhr zum nahegelegenen Arida Beach.

Laut Polizeiangaben setzte sich der Vater auf den Strand, während sein Sohn – ohne Schwimmkenntnisse und ohne Schwimmweste – nur mit Tauchmaske und Schnorchel ins Wasser ging. Um 14:00 Uhr bemerkte der Vater das Fehlen seines Sohnes, fünf Minuten später fand er ihn bewusstlos im Meer.

Vergebliche Rettungsversuche

Der Junge wurde sofort ins Koh Phi Phi Hospital gebracht, wo Ärzte eine Stunde lang Wiederbelebungsversuche unternahmen. Um 15:18 Uhr mussten sie den Tod feststellen. Die Leiche wurde zur Obduktion ins Vachira Phuket Hospital überführt. Die Polizei koordiniert mit der chinesischen Botschaft, um die Familie zu unterstützen.

Wiederholte Warnungen ignoriert

Dieser Vorfall ist leider kein Einzelfall. Erst im Juni war ein elfjähriger Russe an einem Phuket-Strand ertrunken – ebenfalls ohne Schwimmweste. Die Behörden appellieren seit Jahren an Touristen:
• Kinder immer mit Schwimmwesten ausstatten
• Nur an bewachten Stränden schwimmen
• Kinder nie unbeaufsichtigt lassen

Doch viele Touristen unterschätzen die Gefahren. Die Strände von Phi Phi haben keine durchgängige Rettungswache, die Strömungen können tückisch sein.

Konsequenzen und Prävention

TSK Marine, das Tourunternehmen, äußerte sich tief bestürzt: „Wir weisen immer auf die Sicherheitsregeln hin und bieten Schwimmwesten an.“ Doch offenbar hatte der Vater die Warnungen in den Wind geschlagen. Die Polizei von Krabi kündigte eine Überprüfung aller Touranbieter an. Gleichzeitig sollen mehr Warnschilder aufgestellt und Rettungsschwimmer an frequentierten Stränden stationiert werden.

Für die Familie bricht eine Welt zusammen. Für die Tourismusindustrie ist es ein weiterer Weckruf. „Sicherheit muss Vorrang vor Profit haben“, fordert ein langjähriger Reiseleiter in Krabi. „Wir brauchen verbindliche Sicherheitsstandards für alle Touranbieter.“

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