SURIN, THAILAND – Thailand bleibt an der Grenze zu Kambodscha wachsam. Bei einem Besuch in Surin berichtete ACM Prapas Sornchaidee über eine Explosion nahe dem Tempel Ta Kawi am 9. August und kündigte zugleich bessere Stromversorgung für die dort eingesetzten Truppen an.
Explosion nahe dem Tempel Ta Kawi
Die Explosion ereignete sich am 9. August um 15.42 Uhr südwestlich des Tempels Ta Kawi. Die Explosion ereignete sich rund 2,4 Kilometer von einem thailändischen Stützpunkt entfernt; die Explosion soll von der kambodschanischen Seite gekommen sein.
Prapas betonte, Informationen über Vorfälle an der Grenze müssten auf überprüften Fakten beruhen. So sollen unnötige Spannungen und Missverständnisse vermieden werden.
Besuch bei den Truppen in Surin
Der Leiter des Gemeinsamen Informationszentrums zur Lage zwischen Thailand und Kambodscha besuchte den Tempel Ta Kawi, den Tempel Ta Muen Thom und den Hügel 350 in der Provinz Surin. Dort ließ er sich über die Lage und die Einsätze entlang der Grenze informieren und sprach direkt mit dem Personal vor Ort.Der Besuch diente auch dazu, den dort stationierten Truppen moralische Unterstützung zu geben.
Prapas erklärte, der Besuch habe ihm ein klareres Bild der Bedingungen und der laufenden Operationen vermittelt. Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Disziplin, der Geduld, der Opferbereitschaft und der Stärke der Soldaten.
Thailand will Eskalation vermeiden
Thailand beobachte die Lage entlang der kambodschanischen Grenze eng und bleibe in Alarmbereitschaft, sagte Prapas. Das Land sei bereit, seine Souveränität, die nationalen Interessen und die Sicherheit der Menschen in den Grenzgebieten zu schützen.
Gleichzeitig wolle Thailand jede Eskalation vermeiden. Die Sicherheitskräfte müssten ihre Aufgaben verantwortungsvoll und professionell erfüllen, Zurückhaltung üben und sich an Gesetze, relevante Vereinbarungen sowie internationale Grundsätze halten.
Mehr Strom für das Grenzgebiet
Während des Besuchs erhielt Prapas auch ein Update zu den Plänen, die Stromversorgung im Gebiet um den Tempel Ta Kawi und den Hügel 350 auszubauen. Das Projekt soll Anfang 2027 fertiggestellt werden.
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Eine bessere Infrastruktur sei nicht nur für militärische Einsätze und die Kommunikation wichtig, sagte Prapas. Strom und andere wichtige Versorgungssysteme seien auch ein Zeichen dafür, dass die Grenzgebiete und die dort eingesetzten Kräfte nicht vergessen würden.
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