Einkaufszentrum in Pattaya: Achtung Fake Parfüms

Dreiste Touristen-Falle in Pattaya! Gefälschte Luxus-Düfte von Dior und Chanel beschlagnahmt. Polizei warnt vor Hautschäden.

Einkaufszentrum in Pattaya: Achtung Fake Parfüms
Central Investigation Bureau

PATTAYA, Thailand – Die thailändische Polizei hat in einem Einkaufszentrum in Pattaya 138 Flaschen mutmaßlich gefälschten Parfüms beschlagnahmt. Die Waren mit gefälschten Markenkennzeichen sollen ausländischen Touristen angeboten worden sein. Rattanaporn wurde wegen des Angebots entsprechender Produkte angeklagt.

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Parfüms von 14 Marken beschlagnahmt

Die Beamten stellten Produkte von Dior, YSL, Chanel, Armani, Gucci, Burberry, Versace, Jean Paul, Tom Ford, Calvin Klein, Hermes, Polo Ralph Lauren, Chloe und Prada sicher.

Die Parfüms waren verpackt und versiegelt, sodass sie echten Markenprodukten ähnelten. Der Verkaufspreis lag bei 1.500 Baht pro Flasche; wer zwei Flaschen kaufte, sollte eine weitere gratis erhalten.

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Kontrolle an der South Pattaya Road

Beamte des Central Investigation Bureau kontrollierten das Geschäft an der South Pattaya Road gemeinsam mit dem Amt für geistiges Eigentum und Vertretern der betroffenen Marken.

Vor Ort trafen sie die 44-jährige Rattanaporn an, die die Parfüms Kunden anbot. Die Markenvertreter prüften die Waren und erklärten, dass sie offenbar gefälschte Versionen in Thailand geschützter Marken trugen.

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Ermittlungen begannen nach einer Beschwerde

Die Abteilung zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität hatte zuvor eine Beschwerde von Markenvertretern erhalten. Anschließend untersuchten die Beamten den Fall und führten einen Testkauf durch.

Nach der Auswertung der Beweise folgte die Kontrolle des Geschäfts. Die beschlagnahmten Produkte wurden zusammen mit Rattanaporn an Ermittler der Unterabteilung 1 übergeben.

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Rattanaporn weist Vorwurf teilweise zurück

Rattanaporn wurde wegen des Angebots von Waren mit gefälschten Markenkennzeichen angeklagt, die in Thailand auf den Namen einer anderen Person registriert sind.

Bei der ersten Befragung wies sie den Vorwurf teilweise zurück. Sie räumte ein, die beschlagnahmten Produkte verkauft zu haben, erklärte aber, die Waren gehörten ihr nicht.

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Spur führt zu einem malaysischen Konto

Nach Angaben der Polizei akzeptierte das Geschäft Zahlungen per QR-Code. Das damit verbundene Konto war auf den Namen Racheal registriert.

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ZUM ANGEBOT

Erste Ermittlungen deuten laut Polizei darauf hin, dass die Person malaysisch sein könnte. Die Ermittler prüfen nun mögliche Verbindungen zur Lagerverwaltung, zur Entgegennahme der Zahlungen und zur Aufsicht über das Verkaufspersonal.

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Herkunft der Ware wird geprüft

Die Untersuchung soll auch die Herkunft der mutmaßlich gefälschten Parfüms klären. Geprüft werden mögliche Lagerorte, Hersteller, Lieferanten und weitere Beteiligte.

Die Polizei rät Verbrauchern, bei Designer-Parfüms mit ungewöhnlich niedrigen Preisen oder starken Rabattaktionen vorsichtig zu sein. Gefälschte Düfte erfüllen möglicherweise nicht die erforderlichen Standards; Inhaltsstoffe und Produktionsquelle lassen sich oft nicht überprüfen, was zu Hautreizungen oder anderen Schäden führen kann.

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Quelle: AseanNow

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