HAT YAI, Thailand – Thailands Kabinett hat drei zweigleisige Bahnstrecken im Süden mit einem Gesamtwert von 106,798 Milliarden Baht genehmigt. Zu den weiteren Maßnahmen zählte der Aufbau eines nationalen Katastrophenversicherungssystems. Die Abschnitte sollen zwischen 2026 und 2033 gebaut werden und das Verkehrsnetz der Region stärken. Für drei weitere Strecken gibt es zunächst nur eine grundsätzliche Zustimmung.
106,798 Milliarden Baht für drei Bahnstrecken
Die genehmigten Projekte umfassen die Strecken Chumphon–Surat Thani, Surat Thani–Knotenpunkt Hat Yai sowie Knotenpunkt Hat Yai–Padang Besar. Die staatliche Eisenbahngesellschaft SRT darf die Vorhaben sofort umsetzen, der Staat übernimmt die Kosten vollständig.
Für Chumphon–Surat Thani sind 36,89232 Milliarden Baht und sieben Jahre Bauzeit vorgesehen. Surat Thani–Hat Yai soll 61,53455 Milliarden Baht kosten und innerhalb von acht Jahren entstehen, während für Hat Yai–Padang Besar 8,37145 Milliarden Baht und sechs Jahre eingeplant sind.
Neue Entwürfe treiben die Kosten nach oben
Die SRT überarbeitete die Projekte wegen schwankender Baukosten und um die erforderlichen Standards einzuhalten. Geplant sind angepasste Bauplanungen für die Bahn sowie Änderungen an Bahnübergängen und anderen Querungen.
Nach Überschwemmungen im Süden wurden außerdem Bauwerke zum Schutz vor Hochwasser in die Entwürfe aufgenommen. Die Kalkulation berücksichtigt höhere Preise für Baumaterial und Diesel, aktuelle Grundstückswerte sowie überarbeitete Entschädigungen für Gebäude, Nutzpflanzen und Bäume.
Chumphon-Strecke wird 6,47 Milliarden Baht teurer
Die veranschlagten Kosten für Chumphon–Surat Thani stiegen von 30,42253 Milliarden Baht im Kabinettsvorschlag von 2025 auf 36,89232 Milliarden Baht. Das entspricht einem Plus von 6,46979 Milliarden Baht.
Für Hat Yai–Padang Besar erhöhte sich der Betrag von 7,77290 Milliarden auf 8,37145 Milliarden Baht. Auch der Etat für die Bauaufsicht wurde angepasst: Er steigt von 2,25 auf 2,75 Prozent der Baukosten.
Abschnitt nach Songkhla wird verschoben
Die gesamte Verbindung Surat Thani–Hat Yai–Songkhla war zunächst mit 66,27051 Milliarden Baht kalkuliert worden. Nach den Änderungen stieg der Betrag um 11,18646 Milliarden auf 77,55697 Milliarden Baht.
Um das Gesamtbudget und den Zeitplan nicht zu stark zu belasten, beschloss die SRT zunächst nur den Abschnitt bis zum Knotenpunkt Hat Yai. Der rund 15,92242 Milliarden Baht teure Weiterbau bis Songkhla soll warten, bis Personen, die Bahngelände besetzen, entfernt worden sind.
Drei weitere Strecken brauchen neue Prüfungen
Für drei weitere Projekte erteilte das Kabinett eine grundsätzliche Zustimmung; als Strecke genannt wird Knotenpunkt Thanon Chira–Ubon Ratchathani. Eine endgültige Genehmigung gibt es noch nicht.
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Die SRT soll Machbarkeitsprüfungen, Vermarktungsstrategien und Geschäftspläne überarbeiten. Nach Einschätzung der Behörden könnten die bisherigen Prognosen für Fahrgäste und Güter niedriger ausfallen als erwartet und die aktuelle Lage nicht mehr abbilden.
Regierung treibt Brückenprojekte im Süden voran
Premierminister und Innenminister Anutin Charnvirakul kündigte die Entscheidungen am Dienstag, dem 1. September 2026, nach einer mobilen Kabinettssitzung in Hat Yai an. Er wies das Büro des Nationalen Rats für wirtschaftliche und soziale Entwicklung (NESDC) an, eine Verlängerung der Bahnverbindung vom Knotenpunkt Hat Yai bis zum Bezirk Sungai Kolok zu beschleunigen.
Parallel gehen die Projekte für Brücken über den Songkhla-See und nach Koh Lanta weiter. Die Koh-Lanta-Brücke soll das Festland der Provinz Krabi mit Koh Lanta Noi verbinden; Koh Lanta Noi und Koh Lanta Yai sind bereits durch eine Brücke verbunden, sodass die neue Verbindung Reisen vom Festland zu den Inseln mit Auto oder Motorrad statt mit dem Boot ermöglichen wird. die Songkhla-See-Brücke soll Songkhla und Phatthalung verbinden und die Fahrzeit zwischen beiden Provinzen von etwa 90 auf rund 20 Minuten verkürzen.
Finanzierung und weitere Umsetzung
Das Haushaltsamt soll die Bahnprojekte über die jährlichen Budgets finanzieren. Das Finanzministerium will bei Bedarf inländische Kredite und staatliche Garantien organisieren.
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Die Regierung erwartet durch die Bahn- und Brückenprojekte niedrigere Haushalts-, Fracht- und Reisekosten sowie bessere Verkehrs- und Tourismusverbindungen im Süden. Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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