Pattaya, Thailand – Nach einem Albtraum-Urlaub ist der schwer verletzte Brite Ethan Lacey endlich wieder zu Hause. Eine aufwendige Spendenaktion ermöglichte seinen medizinischen Rücktransport ins Vereinigte Königreich. Doch die genauen Umstände, die zu seinen katastrophalen Verletzungen in Thailand führten, sind weiterhin unklar.
Endlich zu Hause: Die Familie atmet auf
„Nach allem, was er durchgemacht hat, bedeutet es uns die Welt, zu wissen, dass er jetzt dort ist, wo er die spezialisierte Behandlung bekommt, die er verdient“, teilte die Familie ihren Unterstützern mit. Ethans Rückkehr markiert einen emotionalen Meilenstein in einem Drama, das vor Wochen in Thailand seinen Anfang nahm.
Die Familie zeigte sich überwältigt von der Hilfsbereitschaft. „Von völlig Fremden bis hin zu lebenslangen Freunden, ihr alle seid zusammengekommen, um unseren Jungen zu retten“, hieß es in einer Dankesbotschaft an alle Spender.
Was die Ärzte fanden
Ethans Vater, Kevin Lacey, hatte bereits zuvor das erschütternde Ausmaß der Verletzungen öffentlich gemacht. Sein Sohn erlitt drei Hirnblutungen, einen gebrochenen Kiefer und einen Genickbruch.
Hinzu kamen multiple Brüche an Schulter, Arm und Hand. Diese schweren Diagnosen machten einen spezialisierten Lufttransport unumgänglich.
13.000 Pfund Schulden für den Rückflug
Trotz des geglückten Transports lastet eine enorme finanzielle Bürde auf der Familie. Die Kosten für die medizinische Notfall-Rückführung belaufen sich auf rund 13.000 britische Pfund und stürzten die Laceys in Schulden.
Sie erklärten, diese Last jedoch zu tragen, wenn es ihren Sohn sicher nach Hause bringt. Die GoFundMe-Spendenkampagne bleibt auf Wunsch vieler Unterstützer weiterhin geöffnet, um diese Kosten zu decken.
Der folgenschwere Versicherungsfehler
Warum die finanzielle Not so groß wurde, liegt an einem tragischen Detail. Ethan hatte seinen ursprünglich auf vier Wochen geplanten Urlaub in Thailand verlängert, weil die Flüge zurück teuer waren.
Dabei bemerkte er nicht, dass seine Reiseversicherung in dieser Zeit ablief. Ohne gültigen Schutz stand die Familie nach dem Vorfall plötzlich vor ruinösen Krankenhaus- und Transportrechnungen.
Appell an mögliche Zeugen
Die Umstände, die zu diesen katastrophalen Verletzungen führten, sind weiterhin nicht vollständig geklärt. Die Familie bittet eindringlich jeden, der Informationen zum Hergang hat, sich zu melden.
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Sie hofft auf Hinweise, um die letzten Puzzleteile jener verhängnisvollen Tage in Thailand zusammenzusetzen.
Ein langer Weg liegt vor ihm
Auch wenn Ethan nun sicher im Vereinigten Königreich ist, steht der schwierigste Teil noch bevor. Die Ärzte rechnen mit einer monate- bis jahrelangen spezialisierten Behandlung und Rehabilitation.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Die Versicherung luef nicht „heimlich“ ab. Auf jeder Police steht deutlich ein Beginn- und Enddatum. Vielmehr dürfte es so sein, dass sich das Sparbrötchen dieses Geld gezielt sparen wollte.
Vielleicht ist es auch nur eine Tatsache, dass man eine Reisekrankenversicherung nicht über den Ablauf hinaus verlängern kann. Aber das könnte einem Peter Pepermans gar nicht passieren. Denn der würde deshalb nämlich seinen Urlaub lieber gar nicht verlängern weil die Versicherung abgelaufen ist.
Nein, natürlich kann mir so etwas nicht passieren.
Ich habe eine weltweit (außer USA) gültige Versicherung mit unbegrenzter Laufzeit, die Beträge werden via Einziehungsauftrag vom Konto abgebucht.
Anscheinend sind Peters schlauer als Oskars.
Dann will ich mal hoffen, dass die Verlegung nach UK den erwünschten positiven Effekt hat. Meine Erfahrungen in einem sehr ähnlichen Fall sind leider gegenteilig. Die NHS Pflege in UK hat nur ein sehr rudimentäres Niveau was zur Folge hatte, dass der Verletzte zwar nicht unmittelbar sterben, aber jahrelang übelst leiden musste bis er endlich erlöst wurde. Bekannte, Freunde und Familie haben es im Nachhinein schwer bedauert diesen teuren Schritt mit viel Schulden und Spenden gemacht zu haben. Für das viele Geld hätte er in Thailand eine sehr viel bessere Pflege haben können. Aber im nachher ist man ja immer schlauer.