PATTAYA – Ein 20-jähriger Brite kämpft nach einem schweren Verkehrsunfall in Pattaya ums Überleben. Ethan Lacey aus Birmingham erlitt vor fünf Wochen lebensgefährliche Hirnverletzungen. Ohne gültige Reiseversicherung bleibt seine Familie auf immensen Klinikkosten sitzen und kämpft nun mit einer Spendenkampagne um jeden einzelnen Pfund für den Rücktransport.
Unfall mit Pick-up in Pattaya
Der Urlaubstrip ins thailändische Pattaya endete für den jungen Mann aus Castle Vale in einer Katastrophe. Nach den bisherigen Erkenntnissen stürzte Ethan Lacey von einem fahrenden Pick-up-Truck und wurde anschließend von demselben oder einem anderen Fahrzeug erfasst.
Der 20-Jährige kämpft seit fünf Wochen mit schwersten Hirnverletzungen auf der Intensivstation. Die Familie wurde nach dem Vorfall sogar darüber informiert, dass die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet werden müssten.
Verzweiflung am Krankenbett
Ethans Vater Kevin Lacey reiste sofort nach Thailand, um an der Seite seines Sohnes zu sein. Vor Ort erlebt die Familie jedoch einen quälenden Kampf gegen die Ungewissheit und die Sprachbarrieren. „Mit der Kommunikation hier ist es sehr schwer, genau zu wissen, was vor sich geht“, schilderte Kevin Lacey die verzweifelte Lage.
Die Unklarheit über den tatsächlichen Zustand treibt die Angehörigen zur Verzweiflung. Die größte Sorge: Ethan könnte im Ausland sterben, fernab seiner Liebsten. „Deshalb sind wir verzweifelt darauf aus, ihn für die medizinische Behandlung, die er wirklich braucht, nach Hause zu bringen“, betonte der Vater.
Der vergessene Versicherungsschutz
Die Tragödie wird durch einen folgenschweren Formfehler noch verschärft. Kurz vor dem Unfall hatte Ethan seinen Aufenthalt in Thailand spontan verlängert, dabei jedoch vergessen, seine Reiseversicherung zu erneuern.
Die Lücke in der Absicherung macht die Familie nun für die gesamte Behandlung im Ausland sowie den teuren Rücktransport selbst verantwortlich. Eine finanzielle Last, die das Ziel der Spendenkampagne auf 50.000 Pfund hochschnellen lässt.
Eimer, Münzen und große Solidarität
Zurück in Birmingham hält die Nachbarschaft jedoch eisern zusammen. Familienfreundin Lucy Regan zeigt sich überwältigt von der Hilfsbereitschaft: „Jeder ist zusammengekommen, um zu helfen. Es war absolut herausragend.“
Freiwillige durchkämmten die Straßen mit Spendenboxen und ließen niemanden aus. Unterstützerin Nicola Campbell schilderte den unermüdlichen Einsatz: „Wir waren überall, wo wir konnten, mit Eimern, um so viel Geld wie möglich zu sammeln. Und wir haben niemanden an uns vorbeigehen lassen, ohne ihn um etwas Kleingeld zu bitten.“
50.000 Pfund als letzte Hoffnung
Die Freunde pochen darauf, dass Ethan die gleiche faire Chance auf Genesung bekommen muss wie jeder andere. Nelly-May, die Tochter einer der Helferinnen, brachte das Kernanliegen der Spender auf den Punkt: „Er sollte die gleiche Chance haben, seine Familie zu sehen, wie jeder andere auch.“
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Die Spendenkampagne läuft seit Wochen und die Initiatoren hoffen, das anvisierte Spendenziel zu knacken. Nur wenn das Geld zusammenkommt, kann der 20-Jährige endlich die Spezialbehandlung im Vereinigten Königreich erhalten, auf die seine Familie so sehr hofft.
Deine Meinung ist gefragt
Die Geschichte von Ethan Lacey zeigt, wie wichtig eine gültige Reiseversicherung ist und wie viel Solidarität in einer Gemeinschaft bewirken kann. Die Familie hofft auf Unterstützung, um die medizinische Versorgung und den Rücktransport zu sichern.
Was denkst du darüber? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.



Wichtiger Hinweis für unsere Leser
Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Bitte beachten Sie für ein freundliches Miteinander unsere Regeln: