Flughafen-Eklat: Bangkok fordert Erklärung von Chinas Botschafter (Video)

Nachdem rund 20 Chinesen am Flughafen Suvarnabhumi abgewiesen wurden, fordert Außenminister Sihasak Aufklärung vom Botschafter und mahnt zur Deeskalation.

Flughafen-Eklat: Bangkok fordert Erklärung von Chinas Botschafter (Video)
KhaoSod English

BANGKOK, Thailand – Rund 20 chinesische Passagiere durften am Flughafen Suvarnabhumi nicht einsteigen. Ein im Internet verbreitetes Video zeigt dabei einen thailändischen Sicherheitsbeamten mit einer rassistischen Geste. Der stellvertretende Premierminister und Außenminister Sihasak Phuangketkeow verlangt nun vom chinesischen Botschafter, zur Klärung beizutragen und die Spannungen nicht weiter zu verschärfen.

Video setzt Flughafen-Vorfall in den Mittelpunkt

Den chinesischen Passagieren wurde das Einsteigen am Suvarnabhumi Airport verweigert. Der Vorfall erhielt im Internet große Aufmerksamkeit, nachdem ein Video mit der Geste des Sicherheitsbeamten veröffentlicht worden war.

Der genaue Inhalt der Geste wurde nicht näher beschrieben. Sihasak sprach von einem sensiblen Thema, das einen vorsichtigen Umgang auf diplomatischer Ebene erfordere.

Sihasak fordert Erklärung des Botschafters

Bei einer Rede im Government House sagte Sihasak am Mittwoch, dem 5. August, der chinesische Botschafter in Thailand solle helfen, die Kontroverse zu erklären. Er dürfe nicht nur die Interessen Chinas verteidigen, sondern müsse auch zum gegenseitigen Verständnis beitragen.

Der stellvertretende Premierminister und Außenminister verwies darauf, dass der Botschafter in Thailand stationiert sei. Seine vorrangige Aufgabe bestehe darin, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu fördern und das Verständnis zwischen den Völkern zu stärken.

Diplomaten sollen Spannungen nicht verschärfen

Sihasak erklärte, er habe bereits früher ähnliche Vorfälle mit dem chinesischen Botschafter besprochen. Öffentliche Äußerungen müssten der Verantwortung eines Diplomaten Rechnung tragen und dürften die aktuelle Spannung nicht weiter erhöhen.

Nach Angaben des stellvertretenden Premierministers und Außenministers gilt derselbe Grundsatz für den thailändischen Botschafter in China. Auch er müsse sich für den Erhalt der guten Beziehungen zwischen beiden Ländern einsetzen.

Thailand will Regeln und Gastfreundschaft verbinden

Thailand müsse seine Einwanderungsbestimmungen weiter durchsetzen, sagte Sihasak. Gleichzeitig sollten Besucher eine positive Erfahrung machen und das Land als gastfreundliches Reiseziel wahrnehmen.

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Sihasak forderte einen Ausgleich zwischen der Anwendung der Vorschriften und dem Ansehen Thailands als Reiseziel.

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Quelle: Khaosod English
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