BANGKOK – Harte Schlag gegen ein illegales Forex-Netzwerk: Das Department of Special Investigation (DSI) hat am 16. Juni 2026 in fünf Provinzen gleichzeitig zugeschlagen. Bei der Operation „Stopp der Geldwäsche“ stellten die Ermittler Bargeld im Wert von 65 Millionen Baht, fünf Supercars und eine Menge Gold sicher. Brisant: Unter den mutmaßlichen Drahtziehern sollen sich auch Politiker und Personen aus der Unterhaltungsbranche befinden.
24 Durchsuchungen in fünf Provinzen
Die Razzia lief in Bangkok, Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Prakan und Samut Sakhon. An insgesamt 24 Orten rückten die Beamten gleichzeitig an.
Im Visier: ein Netzwerk, das Anleger ohne Genehmigung zu Investitionen und zum Handel mit Devisen verleitet haben soll. Die beschlagnahmten Vermögenswerte sind gewaltig.
65 Millionen Baht und Luxuskarossen gefunden
Neben dem Bargeld sicherten die Fahnder fünf Supercars, Gold- und Silberbarren, Schmuck, teure Designertaschen und sogar Schusswaffen. Auch Hardware-Wallets, Computer, Server und wichtige Dokumente wurden mitgenommen.
Gleichzeitig froren die Behörden über 77 Bankkonten von Firmen und Privatpersonen ein. Das Geld und die Wertsachen sollen aus den illegalen Forex-Geschäften stammen.
Justizminister ordnete den Groß-Einsatz an
Die Operation geht auf eine Anordnung von Justizminister Polizeigeneralleutnant Ruttapol Naowarat zurück. Er hatte die beteiligten Behörden zu einer engen Zusammenarbeit verpflichtet.
Premierminister Anutin Charnvirakul hat den Kampf gegen Wirtschaftskriminalität zur Chefsache erklärt. Er will das Vertrauen in das Finanzsystem stärken und Betrüger hart treffen.
Vier Behörden zogen an einem Strang
An der Operation waren neben dem DSI auch das Cyber Crime Investigation Bureau, das forensische Institut des Justizministeriums und die Bank of Thailand beteiligt. Diese geballte Kompetenz macht den Ermittlern Hoffnung auf eine lückenlose Aufklärung.
Die Spur führt laut DSI mitten in die gehobene Gesellschaft. Das macht den Fall politisch und gesellschaftlich besonders heikel.
Prominente und Politiker im Visier
Die Fahnder gehen davon aus, dass Personen aus der Unterhaltungsbranche und aktive Politiker in den Skandal verwickelt sind. Namen nannte das DSI noch nicht.
JETZT den Wochenblitz WERBEFREI lesen!
Die Ermittlungen zu den Hintermännern laufen auf Hochtouren. Eine detaillierte Pressekonferenz kündigte das DSI für die Zeit nach der Auswertung aller Beweise an.
DSI ruft Geschädigte zur Meldung auf
Wer über Webseiten oder Apps zu Forex-Investitionen verleitet wurde und keine Rendite erhielt, soll sich jetzt melden. Das DSI hat alle Betroffenen aufgerufen, Beschwerde einzureichen und Hinweise zu geben.
Die Behörde will die Fakten prüfen und gegen die Verantwortlichen vorgehen. Wer geschädigt wurde, kann sich direkt an das Department of Special Investigation wenden und seine Unterlagen einreichen.



Da bin ich ja mal gespannt ob und was dabei herauskommt. Sind ja nicht einmal Ausländer beteiligt. 😯