Bangkok/Pattaya, Thailand – Ermittler der Einwanderungsbehörde Division 3 nahmen am 23. Mai bei zwei koordinierten Razzien in Bangkok und Pattaya zwei international gesuchte Ausländer fest. Einer wird in China wegen gemeinschaftlichen Diebstahls gesucht, der andere steht nach Angaben der französischen Behörden im Verdacht, in großem Stil mit Drogen gehandelt zu haben. Polizeioberst Priya Klin-ksorn gab die Ergebnisse der Einsätze bekannt.
Zwei Einsätze an einem Tag
Die Einwanderungsbehörde führte am 23. Mai zwei getrennte, koordinierte Operationen durch: einen Einsatz gegen Mittag in Bangkok und eine zweite Aktion am Nachmittag in Pattaya. Laut Polizei zielten beide Einsätze auf ausländische Staatsangehörige ab, die mit internationalen Haftbefehlen gesucht wurden.
Polizeioberst Priya Klin-ksorn, stellvertretender Kommandeur und Sprecher der Division 3, stellte die Festnahmen der Öffentlichkeit vor. Die Aktion folgt auf Hinweise aus dem Ausland und blieb nach Behördenangaben ohne Zwischenfälle.
Festnahme in Huai Khwang: 31‑Jähriger aus China
In Huai Khwang griffen Beamte einen 31‑jährigen Mann aus China in einem Hotel auf, der in Nanjing wegen gemeinschaftlichen Diebstahls oder damit verbundener Eigentumsdelikte gesucht wird. Die Festnahme erfolgte gegen Mittag, nachdem die Ermittler seine Identität vor Ort überprüft hatten.
Nach Angaben der Einwanderungsbehörde war der Mann mit einem Non‑Immigrant‑Visum über den Flughafen Suvarnabhumi eingereist. Pass‑ und biometrische Kontrollen bestätigten den Haftbefehl, und die Beamten nahmen ihn ohne Widerstand in Gewahrsam.
Pattaya: 42‑Jähriger Franzose wegen Drogenvorwürfen festgenommen
Am Nachmittag fassten Ermittler in Pattaya einen 42‑jährigen französischen Staatsangehörigen, der von der französischen Polizei wegen Schmuggelns, Besitzes, Angebots zum Verkauf, Vertriebs und Verschwörung gesucht wird. Der Mann hielt sich laut Behördenangaben in einer Eigentumswohnung im Zentrum von Pattaya auf.
Den französischen Ermittlungen zufolge soll der Verdächtige Drogen aus Belgien importiert und in Länder wie Großbritannien, Österreich, Deutschland und Italien exportiert haben; die Vorwürfe sehen ein Mindeststrafmaß von zehn Jahren Gefängnis vor. Auch er war mit einem Non‑Immigrant‑Visum über Suvarnabhumi eingereist, und die Beamten bestätigten seine Identität, bevor er fliehen konnte.
Behördliche Schritte: Widerruf der Aufenthaltserlaubnis
Beide Festgenommenen wurden zur Ermittlungsabteilung der Einwanderungsbehörde Division 3 gebracht, wo der Kommandeur laut Gesetz Abschnitt 12(7) des Einwanderungsgesetzes B.E. 2522 (1979) ihre Aufenthaltserlaubnis widerrief. Die Behörde stufte beide Männer als unerwünschte Personen ein.
Dolmetscher für Chinesisch und Französisch wurden gestellt, den Festgenommenen wurden ihre Rechte erklärt und Berufungsmöglichkeiten dargelegt. Anschließend begann die weitere administrative Bearbeitung zur Abschiebung.
Überstellung und Weitergabe an ausländische Behörden
Nach Abschluss der ersten Prüfungen überstellte die Einwanderungsbehörde beide Männer an die zuständige Einheit zur weiteren Bearbeitung, Abschiebung und Übergabe an die chinesischen beziehungsweise französischen Behörden. Damit sind die nächsten Schritte der internationalen Zusammenarbeit in Gang gesetzt.
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Die Überstellung erfolgt gemäß den internationalen Vereinbarungen und dient der weiteren strafrechtlichen Verfolgung durch die jeweiligen Heimatländer. Die Einwanderungsbehörde arbeitet eng mit den ausländischen Behörden zusammen, um eine reibungslose Übergabe sicherzustellen.



Und wieder einmal was Fragen offenlässt. „Die Aktion folgt auf Hinweise aus dem Ausland…ausländische Staatsangehörige ab, die mit internationalen Haftbefehlen gesucht wurden.“ Selbst wenn die Internationalen Haftbefehle bei der Einreise noch nicht existiert haben sollten, dann fragt man sich doch warum die in den Datenbanken der Immigration nicht weiter aufgefallen sind als sie zur Fahndung ausgeschrieben wurden.
Was tun die eigentlich bei der Immigration außer harmlose, alte Rentner mit Bürokratie zu überziehen?
100% Zustimmung – exakt die gleiche Frage habe ich mir auch gestellt – beim Lesen dieses Bericht.